UNSERE LIEBE FRAU VON POMPEII

Fünf Minuten von den Ruinen der großen vom Vulkan Vesuv zerstörten römischen Stadt Pompeii in Italien entfernt, liegt Valle di Pompeii. Im Schatten des antiken Vulkans wurde ein Marienheiligtum in der späteren Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet. Das Heiligtum ist Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz geweiht, benannt nach dem Marienbild, das über seinem Hochaltar hängt.

Das Bild stellt Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz dar (siehe rechts). Es ist eine Abwandlung der Marien–Ikonen, die Maria auf dem Thron sitzend zeigen. Sie ist die herrschende Madonna. Sie herrscht, aber sie ist selbst der Thron von Jesus Christus, ihrem Sohn, dem König der Könige. Er breitet seine segnende Hand aus und zur gleichen Zeit segnet er den Rosenkranz, der ihm von dem dem Heiligen zu seinen Füßen entgegengehalten wird. Das Bild von Pompeii ist eine Abweichung des östlichen Ikonentyps, der bis auf das sechste Jahrhundert zurück verolgt werden kann. Sowohl im Osten als auch im Westen, stellt das Bild Maria als die Himmelskönigin dar. Gewöhnlich ist der Thron in einer Kirche untergebracht, wie es dieser auf dem Bild Unserer Lieben Frau von Pompeii ist.

Herkunft

Pompeii wurde 79 vor Chr. zerstört. Im vierten Jahrhundert siedelten sich Christen in dem Gebiet an. Frühe Berichte deuten an, dass eine große Kirche, die dem heiligsten Erlöser geweiht war, dort errichtet worden ist und bis zum elften Jahrhundert der Obhut der Benediktiner anvertraut wurde. Mit der Zeit wurde die Kirche zerstört und eine kleine Kapelle an die Stelle gebaut. Die Ländereien wurden schließlich einem neapolitanischen Adeligen überlassen, der es zuließ, dass der Besitz verfiel. Ansässige Einwohner erwarben das Patronatsrecht und Valle di Pompeii wurde eine der achtzehn Pfarrgemeinden, in denen der Priester durch das Volk gewählt wurde.

Ein 1891 geschriebener Artikel, der in den Schriftstücken der Marian Library/International Marian Research Institute entdeckt wurde, besagt: „Die Kirche war vor zwanzig Jahren klein und baufällig; die Armut der Gegend machte eine Schule nicht möglich; die Einwohner waren abergläubisch und kriminell, viele von ihnen Diebe.“

Es war ein Laie und seine Frau, die das Angesicht des Valle de Pompeii ändern würden. Bartolo Longo, der Gründer des Heiligtums von Unserer Lieben Frau, der Königin des Rosenkranzes wurde 1841 als Sohn eines Arztes geboren. Longo studierte, um Anwalt zu werden. Während seines Studiums schloss er sich einer Sekte an und wurde als Satanspriester ordiniert. Öffentlich verspottete er den christlichen Glauben und tat alles, was in seiner Macht stand, um den katholischen Einfluss zu untergraben. Eines Tages zeigte ihm Vincent Pede, der ein guter Freund war, die Güte Christi und arrangierte für ihn, Alberto Radente, einen heiligmäßigen Dominikanerpriester, zu treffen. Der Dominikaner hatte eine tiefe persönliche Zuneigung zu Maria und er förderte die Verehrung des Rosenkranzes.

Als Bartolo getauft wurde, entschied er, dass Maria sein Taufname sein sollte. Er sah Maria als eine „Zuflucht der Sünder“ und schrieb ihr seine wundersame Bekehrung zu. Sie war die „Zuflucht,“ die ihn zu Christus führen würde. Nach seiner Bekehrung wollte Bartolo Maria Longo für sein vergangenes Leben Buße tun und der Kirche dienen, die er so bösartig beleidigt hatte. Er machte ein Versprechen, für die Armen und Notleidenden tätig zu sein. Er veröffentlichte auch eine Broschüre mit dem Titel: Der Rosenkranz von Neu-Pompeii und tat alles, was in seiner Macht stand, um die Marienverehrung zu verbreiten.

Eines Abends, als er in der Nähe der zerstörten und von Ratten und Eidechsen heimgesuchten Kapelle von Pompeii spazieren ging, hatte er eine tiefgründige mystische Erfahrung. Er schrieb: „Als ich über meinen Zustand nachdachte, erlebte ich ein tiefes Gefühl der Verzweiflung, und ich beging beinahe Selbstmord. Da hörte ich in meinem Ohr das Echo der Stimme des Mönches Alberto, das die Worte der Seligen Jungfrau Maria wiederholte: 'Wenn du Heilung suchst, dann verbreite den Rosenkranz. Dies ist die eigene Verheißung Marias.' Diese Worte erleuchteten meine Seele. Ich fiel auf meine Knie. Wenn es es wahr ist... dann will ich nicht dieses Tal verlassen bis ich deinen Rosenkranz verbreitet habe.“

Bartolo Maria bewegte Menschen der Gegend. ihm dabei zu helfen, die baufällige Kirche zu renovieren. Dann lud er die Leute ein, sich an einem Abend mit ihm zu treffen, um den Rosenkranz zu beten. Es kamen aber nur ein paar neugierige Kinder.

Trotz der Tatsache, dass der kühne Apostel des Rosenkranzes jede Hütte und jedes Bauernhaus besuchte, um Rosenkränze, Medaillen und Ermutigung zu verbreiten, rief sein Apostolat nur dürftigen Erfolg hervor. Die Leute hatten Don Bartolo gern und achteten ihn, aber sie verstanden weder den Rosenkranz, noch kümmerten sie sich darum, etwas über ihn zu lernen.

Dann förderte Bartolo 1873 ein Festival am Fest des Heiligen Rosenkranzes. Dieser erste Versuch schlug fehl. Es regnete und der Prediger sprach klassisches Italienisch anstatt des dortigen Dialekts, den die Leute verstanden. Er versuchte es im nächsten Jahr wieder; er war nicht viel erfolgreicher, aber er hatte einigen der Leute den Rosenkranz zu beten gelehrt. Im dritten Jahr lud er die Redemptoristen ein, eine zweiwöchige Mission abzuhalten. Als Vorbereitung stellte er die kleine Kirche vollkommen wieder her. Die Mission, die vom Bischof gesegnet wurde, war erfolgreich. Es war in der Tat der Bischof, der für eine große Kirche und einen zukünftigen Wallfahrtsort in Valle de Pompeii plädierte.

Bartolo fing das Vorhaben an, indem er zuerst nach einem Bild Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz suchte. Das einzige, das er sich leisten konnte, war ein Öldruck auf Papier. Zu der Zeit verlangte das Kirchengesetz, dass sakrale Bilder in Öl auf Leinwand oder Holz gemalt werden mussten. Ihm wurde von einem Bild über Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz berichtet, das in einem Kloster aufbewahrt wurde und in einem Trödel Laden für 3,40 Lire erstanden worden war. In Longos eigene Worten:

Nicht nur war es Wurm zerfressen war; das Angesicht der Madonna war darüber hinaus das einer grobschlächtigen derben Bauersfrau ... ein Stück Leinwand fehlte genau über ihrem Kopf.. ihr Mantel war rissig. Über die Scheußlichkeit der anderen Gestalten muss nichts mehr gesagt werden. Der heilige Dominikus schaute wie ein Straßentrottel aus. Zur linken Unserer Lieben Frau steht die heilige Rosa. Dies hatte ich später in die heilige Katharina von Siena umgeändert..... Ich zögerte, ob ich das Geschenk zurückweisen oder annehmen sollte. ... Ich nahm es.“  Königin des Tales von Martin A. Stillmock

Das Bild war zu groß, um von Neapel nach Pompeii getragen zu werden, aber schließlich fand Bartolo jemand, der es für ihn zur Kapelle bringen würde. Als es ankam. lag es auf einem Mistwagen. Von einem Amateur wurde ein Versuch unternommen, es zu restaurieren und es wurde in der Kirche am 13. Februar 1876 aufgestellt, dem dortigen Gründungstag der Bruderschaft des Heiligen Rosenkranzes. 1880 bot sich der bekannte italienische Maler an, das Bild zu restaurieren. Es wurde endgültig nochmals durch vatikanische Künstler im Jahre 1965 restauriert.

 

Wundertätige Eigenschaft


Das obige Bild zeigt Bartolo Longo
als er am 19.2. 1894 eine Miniatur Darstellung des
Heiligtums ULF von Pompeii dem Hl. Vater Leo XIII überreicht

Das Bild wurde 1875 zuerst in der kleinen restaurierten Kapelle untergebracht, aber es wurde geplant, eine große Kirche zu bauen, die Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz würdig war. Dreihundert Leute der Gegend sicherten einen Penny im Monat für das Werk Unserer Lieben Frau zu. Die Grundsteinlegung wurde am 8. Mai 1876 gehalten. Innerhalb eines Monats ereigneten sich übernatürliche Vorkommnisse am Heiligtum. Es wurden vier Heilungen berichtet. Von dieser Zeit an, besonders zwischen 1891 und 1894, sind offiziell über hundert Wunder berichtet worden. Als das Bauwerk 1883 vollendet wurde, wendete sich Bartolo an die Leute:

An diesem Ort, der für seine Wunder auserwählt worden ist, möchten wir der jetzigen und auch den zukünftigen Generationen ein Denkmal der Königin der Siege hinterlassen, das zwar ihrer Größe unwürdig sein wird, aber unseres Glaubens und unserer Liebe würdig.

1894 übergaben Bartolo und seine Frau, Gräfin Marianna Farnaro de Fusco, die neue Kirche dem Papst, in dessen Fürsorge das Heiligtum seither verblieben ist. Das Bild wurde unmittelbar nach seiner Inthronisierung am Tag der Einweihung der Eröffnung des neuen Heiligtums gekrönt. Nach der dritten Restauration des Bildes im Jahre 1965 sagte Papst Paul VI:

Ebenso wie das Bild der Jungfrau wieder hergerichtet und geschmückt worden ist,... so möge das Bild Marias bewirken, dass alle Christen in sich wiederhergestellt, erneuert und bereichert sein sollen.

Am Ende dieser feierlichen Zelebration setzte Papst Paul VI zwei neue kostbare Diademe auf die Häupter von Jesus und Maria, Kronen, die von den Leute eropfert worden waren.

Apostolat und Gebet



Das Heiligtum ULF von Pompeii, das 1934
auf Wunsch von Pius XI erbaut wurde

Während der Zeit als die Wallfahrtskirche gebaut wurde, fing Bartolo Maria Longo an, viele Werke der Nächstenliebe durchzuführen. Er und seine Frau errichteten ein Waisenhaus für kleine Mädchen. Die ersten Kinder, die er aufnahm, waren fünfzehn kleine Waisen, eine für jedes Gesätz des Rosenkranzes. Er errichtete auch ein Hospiz für Jungen, die Söhne von Häftlingen waren, und ein entsprechendes Hospiz für Mädchen. Er gründete die Töchter des Heiligen Rosenkran zes von Pompeii, ein ordensmäßiges Frauen–Institut, das für das Heiligtum und die angeschlossenen Bildungshäuser sorgt. Er errichtete auch den Dritten Orden der Dominikaner beim Heiligtum.

Ein besonderes Gebet, bekannt als das Bittgebet zur Königin vom Sieg, wurde im Oktober 1883 verfasst und wird besonders am 8. Mai und am ersten Oktobersonntag auf der ganzen Welt gebetet. Das Gebet enthält eine Aufforderung, von dem man glaubt, dass es von Unserer Lieben Frau an eines der Kinder, die in Pompeii geheilt wurden, gerichtet wurde: „Wer auch immer von mir einen Gefallen erbittet, der soll drei Bitt- und drei Dank Novenen beten.“

Am 21. Oktober 1979 besuchte Papst Johannes Paul II Pompeji anlässlich einer nationalen Pilgerfahrt zu Unserer Lieben Frau von Pompeji. Am 26. Oktober 1980 wurde Bartolo Longo von Johannes Paul II selig gesprochen und zum „Mann der Madonna“ und zum „Apostel des Rosenkranzes“ ernannt.

 

Betrachtung

Das Bild Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz verkörpert die lange Tradition der Gläubigen, die sich an Maria um Zuflucht und Hoffnung in ihren Nöten wenden. Maria ist der Thron für Jesus, ihren kleinen Sohn. Er hat sein erstes Heim auf Erden in ihrem Leib und auf ihrem Schoß gefunden.Maria sitzt auf einem Thron. Es ist der Thron der Kirche. Maria mit ihrem göttlichen Sohn herrscht in der Kirche und von der Kirche, dem Zeichen des himmlischen Fortbestandes auf Erden.

Die Kirche im Hintergrund des Gemäldes wird aus einfachen, klaren Linien gebildet. Der Thron ist aus Holz, nicht dem sehr mit Schnitzereien verzierten Holz der Zeit, das in wohlhabenden Häusern gefunden wurde, sondern dem Holz der ärmeren Leute. Die Füße der Madonna ruhen auf einem einfachen Schemel, nicht auf einem Samtkissen.

Die Leute von Pompeii wollten den Sohn und seine Mutter ehren, indem sie ein herrliches Heiligtum aus Stein errichteten. Das Heiligtum der Schönheit, der goldenen Ausschmückungen und der geopferten Juwelen war die Art und Weise, wie die Kultur

jener Zeit ihre Liebe und Hingabe zum Ausdruck brachte. Bartolo Longo wusste jedoch, dass die Heiligtümer aus Stein aus den lebenden Steinen der Nächstenliebe und des Friedens erbaut werden müssen. Seine erstes Vorhaben war, die Leute beten zu lehren und dann sich um ihre Nöte zu kümmern.

Jeder der Rosenkränze auf dem Gemälde hat sechs Gesätze. Auch dies war der Brauch der Zeit. Häufig wurde dieses sechste Gesätz für die Intentionen jener gebetet, die um die Kirche und die apostolischen Werke der Kirche Sorge trugen. Welche Form auch immer die Rosenkranzverehrung annehmen mag, er bleibt ein Gebet der Heiligen Schrift. Der unbekannte Künstler des Bildes hat diese Wahrheit nicht vergessen. Am Fuß des Thrones ist ein Bild gemalt. Unser Blick bewegt sich auf diese Stelle hin, weg von den Perlen und dem Gold, zu dem Buch, das die Weisheit Gottes unter uns umfasst, der Wirklichkeit der Jungfrau und des fleischgewordenen Wortes, das unter uns wohnt.

Englischer Originaltext von Schwester Jean M. Frisk.

Bittgebet zur Königin vom Sieg - La Supplica

verfasst vom Seligen Bartolo Longo.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Erhabene „Königin der Siege Gottes,“ Du Herrin des Himmels und der Erde.

Über Deinen Namen freuen sich die Himmel und erzittern die dunklen Abgründe der Hölle.

Du glorreiche Königin des Rosenkranzes, wir, Deine ergebenen Kinder, sind jetzt (an diesem festlichen Tag) hier in Deinem Heiligtum versammelt und offenbaren Dir die Gefühle unseres liebevollen Herzens und klagen Dir mit kindlichem Vertrauen unsere Not.

Wende vom königlichen Thron der Güte Deinen barmherzigen Blick nicht nur auf uns, o Maria, sondern auch auf unsere Familien, auf unser Land (Italien), auf Europa und auf die ganze Welt.

Lass Dich vom Mitleid über die vielen Nöte und Sorgen berühren, die unser Leben verbittern. Sieh, o Mutter, wie viele Beunruhigen und Gefahren für Seele und Leib uns umgeben und bedrohen!

O Mutter, erflehe uns von Deinem göttlichen Sohn Barmherzigkeit und besiege damit in Güte das Herz der Sünder. Sie sind unsere Brüder, sie sind auch Deine Kinder, selbst wenn sie Dein reines und feinfühliges Herz so betrüben: Jesus hat für sie mit seinem Blut am Kreuz bezahlt. Zeige allen, wer Du bist, Du Königin des Friedens und der Vergebung.

AVE MARIA...

Es ist leider wahr, dass gerade wir, obwohl wir deine Kinder sind, durch unsere Sünden sowohl das Herz Jesu aufs neue kreuzigen, als auch mit unseren Fehlern dein Unbeflecktes Herz durchbohren. Wir sind die ersten, die bekennen müssen, dass wir harte Strafen verdient haben. Gedenke jedoch, dass Du mit dem Sterben Jesu bei dem Vergießen seines Blutes auf Golgotha auch sein Vermächtnis annahmst: er gab Dich uns zur Mutter, zur Mutter der Sünder. Somit bist Du unsere Mutter, unsere Fürsprecherin, unsere Hoffnung. So können wir in unserer Bedrängnis immer wieder seufzend zu Dir unsere Hände erheben und Dich um Dein Erbarmen anrufen.

O Mutter, hab Erbarmen mit uns selbst, mit unseren Familien, mit unseren Verwandten und Freunden, mit den Verstorbenen und mehr noch mit unseren Feinden, aber auch mit all den vielen, die sich Christen nennen und doch dem liebenswürdigsten Herzen Deines Sohnes immer wieder Schmähungen zufügen. Erbarmen erflehen wir heute auch für alle irregeleiteten Nationen, für Europa und für die ganze Welt, damit sie alle voll Reue zu Deinem Herzen zurückkehren. Erbarme Dich aller, Du Mutter der Barmherzigkeit.

AVE MARIA...

Maria, erweise uns wohlwollend die Gunst, uns zu erhören. In Deine Hände hat ja Jesus alle Schätze seiner Gnade und Barmherzigkeit gelegt.

Du sitzest als gekrönte Königin zur Rechten Deines Sohnes, strahlend in unsterblicher Herrlichkeit, mehr als die Chöre der Engel. Breite - soweit die Himmel reichen - Deine Herrschaft aus. Die ganze Erde und alle Geschöpfe auf ihr sind Dir ja untergeben und anvertraut.

Durch ein Geschenk Gottes bist Du allmächtig aus Gnade. Du kannst uns also helfen. Wenn Du nicht helfen wolltest, weil wir dessen nicht würdig sind und Deinen Schutz nicht verdienen, an wen sollen wir uns dann wenden? Dein mütterliches Herz lässt es nicht zu, dass wir verloren gehen. Das Kind auf Deinem Schoß und der geheimnisvolle Kranz in Deinen Händen, den Du austeilst, lassen uns auf Erhörung hoffen.

Wir vertrauen uns ganz und gar Dir an, der besten aller Mütter und lassen uns in Deine zärtlichen Mutterarme fallen wie schwache Kinder, die nichts anders können, als - wie selbstverständlich - noch heute von Dir die erbetenen Gnaden zu erwarten.

AVE MARIA...

Lasst uns zum Schluss den Segen Mariens erflehen:

Um eine letzte Gnade bitten wir Dich jetzt noch, o Königin, die Du uns nicht verweigern können wirst (an diesem festlichen Tag): Gewähre uns allen Deine stets gleich bleibende Liebe und in besonderer Weise Deinen mütterlichen Segen. Wir gehen nicht weg von Dir, bevor Du uns nicht gesegnet hast.

Maria, segne in dieser Stunde den Heiligen Vater. Zu den bisherigen Herrlichkeiten Deiner Krone, Deines Rosenkranzes, die Dich alle mit dem Titel Königin der göttlichen Siege schmücken, erflehen wir, o Mutter noch eines: Führe die Religion, den wahren Glauben, zum Triumph über die Gottlosigkeit und schenke der menschlichen Gesellschaft den Frieden.

Segne unsere Bischöfe und Priester, besonders jene unter ihnen, die sich für die Ehre dieses Deines Heiligtums einsetzen. Segne auch alle Gläubigen, die zur Gemeinschaft der mit Deinem Heiligtum in Pompeji verbundenen Mitglieder und alle, die die Andacht zum heiligen Rosenkranz pflegen und mehren und sich für dessen Verbreitung einsetzen.

Herrlicher marianischer Rosenkranz, Kette des Segens, die Du uns an Gott bindest. Fessel der Liebe, die du uns mit den betenden Engeln vereint. Du bist der Turm der Rettung vor den Angriffen der Unterwelt, sicherer Hafen im allgemeinen Untergang, Dich lassen wir nicht. Du wirst unser Trost in der endgültigen Auseinandersetzung mit dem Tode sein. Der letzte Kuss des erlöschenden Lebens wird Dir gelten und das letzte Wort unserer Lippen, o Königin des Rosenkranzes von Pompeji soll Dein lieblicher Name sein, o gute Mutter. Du Zuflucht der Sünder, erhabene Trösterin der Betrübten, sei Du, Gebenedeite, im Himmel und auf Erden, überall, heute und immer. Amen.

Gegrüßet seist du Königin...

Englischer Originaltext von Schwester Jean M. Frisk

Copyright der deutschen Übersetzung von La Supplica: Pontif.

Santuario Pompei: I-80045 Pompei (NA)
Fax (+39) 081 850 3357
E-mail.: info@santuariodipompei.it
Website:
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