MARIALIS CULTUS
APOSTOLISCHES SCHREIBEN
VON PAPST
PAUL PP. VI.
AN ALLE BISCHÖFE,
DIE IN FRIEDEN UND GEMEINSCHAFT
MIT DEM APOSTOLISCHEN STUHL LEBEN

EINLEITUNG (Auszug)

... Wir möchten deshalb auf einige Fragen eingehen, die die Beziehungen zwischen der Liturgie und der Verehrung der Allerseligsten Jungfrau aufzeigen (I); Überlegungen und Richtlinien vorlegen, die geeignet sind, die berechtigte Entwicklung dieser Verehrung zu fördern (II); endlich einige Anregungen für eine lebendige und mehr bewusste Wiederaufnahme des Rosenkranzgebetes zu geben, dessen Übung von Unseren Vorgängern so sehr empfohlen worden ist und das unter dem christlichen Volk eine so weite Verbreitung gefunden hat (III).

HAUPTTEIL (Auszüge)

8. Wenn das überarbeitete Römische Kalendarium vor allem die obenerwähnten Festtage hervorhebt, so zählt es diesen auch andere Arten von Gedächtnistagen oder Festen bei, die an lokale Heiligtümer gebunden sind, aber eine weiter ausgedehnte Beachtung und größeres Interesse gefunden haben (11. Februar: Erscheinung Mariens in Lourdes; 5. August: Weihetag der Basilika S. Maria Maggiore); ferner andere Feste, die ursprünglich von bestimmten Ordensfamilien gefeiert wurden, die aber heute eine solche Verbreitung gefunden haben, daß man sie eigentliche kirchliche Festtage nennen darf (16. Juli: Fest Mariens vom Berge Karmel; 7. Oktober: Rosenkranzfest); hinzu kommen noch andere Gedenktage, die, abgesehen von ihrem apokryphen Ursprung, hohe vorbildliche Werte beinhalten und altehrwürdige Überlieferungen fortführen, die vor allem im Orient ihre Heimat haben (21. November: Mariä Darstellung) oder auch richtungweisende Linien zum Ausdruck bringen, die aus dem religiösen Leben unserer Tage kommen (Sonnabend nach dem zweiten Sonntag nach Pfingsten: Fest des unbefleckten Herzens Mariens).

HINWEISE AUF DIE RELIGIÖSE ÜBUNG DES RosenkranzGEBETES

40. Wir haben einige Grundsätze angeführt, die geeignet sind, dem Kult der Mutter des Herrn neue Lebenskraft zu geben. Es ist nun die Aufgabe der Bischofskonferenzen, der Verantwortlichen der örtlichen Gemeinschaften und der verschiedenen religiösen Familien, die bisher gebräuchlichen Formen und Andachtsübungen zur Verehrung der Seligen Jungfrau mit Umsicht zu erneuern und die schöpferischen Initiativen derjenigen zu fördern, die aufgrund echter religiöser Inspiration oder aus pastoralem Empfinden heraus neue Formen ins Leben zu rufen wünschen. Dennoch scheint es Uns, wenn auch aus verschiedenen Gründen, angebracht zu sein, daß Wir noch zwei im Abendland sehr verbreitete Andachtsübungen erörtern, mit denen sich dieser Apostolische Stuhl schon zu verschiedenen Anlässen befaßt hat: den Engel des Herrn und den Rosenkranz der seligen Jungfrau Maria. ...

Der heilige Rosenkranz

42. Wir wollen nun jedoch, Ehrwürdige Brüder, noch etwas ausführlicher bei der Erneuerung jener Andachtsübung verweilen, die ein ”Abriß des ganzen Evangeliums” (110) genannt worden ist: dem Rosenkranz der seligen Jungfrau Maria. Ihm haben Unsere Vorgänger große Aufmerksamkeit und besondere Sorge zugewandt. Sie haben des öfteren das häufige Rosenkranzgebet empfohlen, seine Verbreitung gefördert, seine Natur erläutert, ihn als ein geeignetes Mittel anerkannt, um ein kontemplatives Gebet des Lobes und der Bitte zugleich zu entfalten, und an die ihm innewohnende Wirksamkeit erinnert, die das christliche Leben und den apostolischen Einsatz fördert. Auch Wir haben seit der ersten Generalaudienz Unseres Pontifikates, am 18. Juli 1963, Unser Interesse für das Rosenkranzgebet bekundet (111) und haben in der Folgezeit bei vielfältigen Anlässen, von denen einige gewöhnlicher, andere dringlicher Natur waren, seinen besonderen Wert unterstrichen. So, als Wir in einer Stunde der Bedrängnis und Unsicherheit die Enzyklika „Christi Matri“ (15. September 1966) veröffentlichten, damit Bittgebete zur Seligen Jungfrau des Rosenkranzes verrichtet würden, um von Gott das höchste Gut des Friedens zu erflehen, (112) einen Aufruf, den Wir in Unserem Apostolischen Schreiben „Recurrens mensis October“ (7. Oktober 1969) wiederholt haben, in dem Wir unter anderem auch der Vierhundertjahrfeier des Apostolischen Schreibens „Consueverunt Romani Pontifices“ Unseres Vorgängers des heiligen Pius V. gedacht haben, der darin die traditionelle Form des Rosenkranzes erläutert und in gewisser Weise festgesetzt hat. (113)

43. Unser ständiges Interesse für den geliebten Rosenkranz der seligen Jungfrau Maria hat Uns veranlaßt, mit Aufmerksamkeit die zahlreichen Tagungen zu verfolgen, die in den letzten Jahren der Pastoral des Rosenkranzes in der heutigen Welt gewidmet waren: Tagungen, die von Vereinigungen und Menschen veranstaltet wurden, denen die Verehrung des Rosenkranzes sehr am Herzen liegt und an denen Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien teilgenommen haben, die eine bewährte Erfahrung und einen anerkannten kirchlichen Sinn haben. Unter ihnen sind zu Recht die Söhne des heiligen Dominikus zu nennen, die traditionsgemäß die Hüter und Förderer dieser so heilsamen Andachtsübung sind. Zu den Arbeiten der Tagungen haben im besonderen die Forschung der Geschichtswissenschaftler beigetragen, die durchgeführt wurden, nicht etwa mit der fast archäologischen Zielsetzung, die ursprüngliche Form des Rosenkranzes zu bestimmen, sondern um die ursprüngliche Idee, die anfängliche Kraft, die wesentliche Struktur aufzufinden. Von diesen Tagungen und Forschungen her sind die hauptsächlichen Merkmale des Rosenkranzes, seine wesentlichen Elemente und ihr Verhältnisse zueinander deutlicher hervorgetreten.

44. So ist zum Beispiel der biblische Charakter des Rosenkranzes in hellerem Licht erschienen, insofern er vom Evangelium die Aussage der Geheimnisse und seine hauptsächlichen Formeln nimmt; er inspiriert sich am Evangelium, um dem Gläubigen vom freudigen Gruß des Engels und der religiösen Zustimmung der Jungfrau her die Haltung nahezubringen, in der er ihn beten soll; vom Evangelium stellt er in der harmonischen Folge der Ave-Maria ein grundlegendes Geheimnis vor – die Menschwerdung des Wortes –, das im entscheidenden Augenblick der Verkündigung an Maria betrachtet wird. Der Rosenkranz ist also ein biblisches Gebet, wie ihn heute vielleicht mehr als in der Vergangenheit die Seelsorger und Gelehrten mit Vorliebe zu nennen pflegen.

45. Es ist ferner leichter erkannt worden, wie der geordnete und graduelle Verlauf des Rosenkranzgebetes die Art selbst widerspiegelt, in der das Wort Gottes, da es nach gnädigem Ratschluß in die menschliche Geschichte eintrat, die Erlösung gewirkt hat. Der Rosenkranz betrachtet nämlich von ihr in harmonischer Folge die wichtigsten Heilsereignisse, die sich in Christus zugetragen haben: von der jungfräulichen Empfängnis und den Geheimnissen seiner Kindheit bis zu dem erhabenen Geschehen von Ostern – des seligen Leidens und der glorreichen Auferstehung – und weiter bis zu deren Auswirkung auf die bildende Kirche am Pfingsttag und auf die Heilige Jungfrau an dem Tage, an dem sie nach Beendigung ihres Erdenlebens mit Leib und Seele in die himmlische Heimat aufgenommen wurde. Es ist weiterhin bemerkt worden, wie die dreifache Aufteilung der Geheimnisse des Rosenkranzes nicht nur streng der zeitlichen Ordnung der Geschehnisse folgt, sondern vor allem das Schema der frühchristlichen Glaubensverkündigung widerspiegelt und das Geheimnis Christi auf dieselbe Weise vorstellt, wie es vom heiligen Paulus im berühmten ”Hymnus” des Briefes an die Philipper gesehen wird: Erniedrigung, Tod, Verherrlichung (2, 6 – 11).

46. Als biblisches Gebet, das auf das Geheimnis der erlösenden Menschwerdung ausgerichtet ist, ist der Rosenkranz also ein Gebet, das zutiefst christologisch geprägt ist. In der Tat wird sein charakteristisches Element – die litaneiartige Wiederholung des ”Gegrüßet seist du, Maria” – selbst zu einem unaufhörlichen Lobpreis Christi, dem Endziel der Verkündigung des Engels und des Grußes der Mutter des Täufers: ”Gebenedeit ist die Frucht deines Leibes” (Lk 1, 42). Wir möchten noch mehr sagen: die Wiederholung des Ave-Maria bildet die Kette, entlang der sich die Betrachtung der Geheimnisse entfaltet. Jener Jesus, den jedes Ave-Maria anruft, ist derselbe, den die Folge der Geheimnisse uns nacheinander als Sohn Gottes und der Jungfrau vorstellt, der in einer Grotte zu Betlehem geboren ist; von der Mutter im Tempel dargestellt; als Jüngling, der voller Eifer für das eintritt, was seines Vaters ist; als von Todesängsten gepeinigter Erlöser im Garten; gegeißelt und mit Dornen gekrönt; mit dem Kreuz beladen und sterbend am Kreuze; auferstanden von den Toten und aufgefahren in die Herrlichkeit des Vaters, um von dort das Geschenk des Geistes auszugießen. Es ist bekannt, daß man, vor allem um die Betrachtung zu fördern und Geist und Wort miteinander in Einklang zu bringen, zu einer früheren Zeit – und der Brauch hat sich in manchen Ländern erhalten – an den Namen Jesus in jedem Ave-Maria einen Satz hinzufügte, der das bestimmte Geheimnis wiederholte.

47. Man hat ebenso mit größerer Dringlichkeit die Notwendigkeit gespürt, neben dem Wert des preisenden und fürbittenden Elementes auch noch die Bedeutung eines anderen wesentlichen Bestandteiles des Rosenkranzes zu betonen: die Betrachtung. Ohne sie ist der Rosenkranz ein Körper ohne Seele, und das rezitierende Gebet läuft Gefahr, zu einer mechanischen Wiederholung von Formeln zu werden und zur Ermahnung Jesu in Gegensatz zu treten: „Wenn ihr betet, so plappert nicht wie die Heiden! Die meinen, sie fänden Erhörung, wenn sie viele Worte machen” (Mt 6, 7). Von seiner Natur her verlangt das Rosenkranzgebet einen ruhigen Rhythmus und ein längeres besonnenes Verweilen, was im Betenden die Betrachtung der Geheimnisse des Lebens des Herrn fördert, die mit den Augen derjenigen geschaut werden, die dem Herrn am nächsten stand und dessen unergründliche Reichtümer erschließt.

48. Von den heutigen Überlegungen sind schließlich mit größerer Genauigkeit die Beziehungen erkannt worden, die zwischen Liturgie und Rosenkranz bestehen. Einerseits wurde hervorgehoben, wie der Rosenkranz gleichsam ein Sproß sein soll, der aus dem jahrhundertealten Stamm der christlichen Liturgie erwächst, ein ”Psalter der Jungfrau”, mit dem sich die einfachen Gläubigen dem Lobpreis und dem universalen Fürbittgebet der Kirche anschließen; andererseits ist beobachtet worden, daß dieses in einer Epoche – dem ausgehenden Mittelalter – geschehen ist, in dem der liturgische Geist in Verfall begriffen war und sich eine gewisse Entfremdung der Gläubigen von der Liturgie zugunsten einer gefühlsmäßigen Verehrung der Menschheit Christi und der seligen Jungfrau Maria vollzog. Wenn vor nicht zu langer Zeit bei einigen noch der Wunsch entstehen konnte, den Rosenkranz unter den liturgischen Ausdrucksformen aufgezählt zu sehen, und bei anderen hingegen aus der Sorge, pastorale Irrtümer der Vergangenheit zu vermeiden, eine unberechtigte Vernachlässigung dieser Gebetsform festzustellen war, ist das Problem heute im Lichte der Richtlinien der Konstitution „Sacrosanctum Concilium“ leicht zu lösen: liturgische Feiern und die Andachtsübung des Rosenkranzes dürfen einander nicht entgegengesetzt noch einander gleichgestellt werden.114 Jede Gebetsweise wird um so fruchtbarer, je mehr sie ihre wahre Natur und den Charakter wahrt, der ihr eigen ist. Nachdem also der vorzügliche Wert der liturgischen Handlungen bekräftigt worden ist, wird es nicht schwerfallen zu erkennen, wie der Rosenkranz eine Andachtsübung ist, die leicht mit der heiligen Liturgie in Einklang gebracht werden kann. Wie die Liturgie, hat nämlich auch der Rosenkranz einen gemeinschaftlichen Charakter, nährt sich von der Heiligen Schrift und ist auf das Geheimnis Christi hingeordnet. Wenn dieses auch auf den Ebenen von zwei wesentlich verschiedenen Wirklichkeiten geschieht, haben die Anamnese in der Liturgie und die betrachtende Erinnerung beim Rosenkranz dieselben von Christus vollbrachten Heilstaten zum Gegenstand. Die erste setzt unter dem Schleier des Zeichens die größten Geheimnisse unserer Erlösung gegenwärtig und macht sie auf erhabene Weise wirksam; die zweite ruft mit der andächtigen Hinwendung der Betrachtung jene Geheimnisse dem Betenden in Erinnerung und spornt seinen Willen an, aus ihnen Richtlinien für sein Leben zu entnehmen. Nachdem man diesen wesentlichen Unterschied festgestellt hat, sieht jeder, wie der Rosenkranz eine Andachtsübung darstellt, die von der Liturgie her inspiriert ist und, wenn er der ursprünglichen Idee gemäß gebetet wird, natürlicherweise zu ihr hinführt, ohne jedoch ihre Schwelle zu überschreiten. In der Tat kann die Betrachtung der Geheimnisse des Rosenkranzes, indem er die Geheimnisse Christi dem Geist und dem Herzen der Gläubigen vertraut macht, eine sehr gute Vorbereitung auf deren Feier in der Liturgie darstellen und nachher ihr anhaltender Widerhall werden. Es ist jedoch ein Irrtum, der leider immer noch mancherorten fortbesteht, den Rosenkranz während der liturgischen Handlung zu beten.

49. Der Rosenkranz der seligen Jungfrau Maria, wie wir ihn durch die Überlieferung von Unserem Vorgänger, dem heiligen Pius V., empfangen haben und er von ihm maßgeblich festgelegt worden ist, besteht aus verschiedenen, organisch angeordneten Elementen:

a) der Betrachtung in Gemeinschaft mit Maria einer Reihe von Heilsmysterien, die in kluger Weise auf drei Zyklen verteilt sind, die die Freude der messianischen Zeit, das Erlöserleiden Christi und die die Kirche erfüllende Herrlichkeit des Auferstandenen zum Ausdruck bringen; eine Betrachtung, die ihrer Natur nach zu praktischen Überlegungen und zu verpflichtenden Lebensnormen führt;

b) dem Gebet des Herrn oder Vaterunser, das wegen seines unermeßlichen Wertes die Grundlage des christlichen Gebetes bildet und dieses in seinen verschiedenen Ausdrucksformen adelt;

c) der litaneiartigen Aufeinanderfolge des Ave-Maria, das sich aus dem Gruß des Engels an die Selige Jungfrau (vgl. Lk l, 28) und aus der Seligpreisung Elisabets (vgl. Lk 1, 42) zusammensetzt, denen das Bittgebet der Kirche Heilige Maria folgt. Die fortlaufende Reihe der Ave-Maria ist ein besonderes charakteristisches Kennzeichen des Rosenkranzes, und ihre Zahl, in der typischen und vollständigen Form von hundertfünfzig, stellt eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Psalterium dar und ist eine Gegebenheit, die bis zum Ursprung selbst dieser frommen Übung zurückreicht. Aber eine solche Zahl, die nach bewährtem Brauch in Gesetze von zehn Ave-Maria in Verbindung mit den einzelnen Geheimnissen aufgeteilt ist, verteilt sich auf die drei obengenannten Zyklen. Auf diese Weise ergibt sich der bekannte Rosenkranz von fünfzig Ave-Maria, der als normales Maß für diese Übung in Brauch kam und als solcher von der Volksfrömmigkeit angenommen und durch die päpstliche Autorität festgesetzt wurde, die sie auch mit zahlreichen Ablässen versehen hat;

d) der Doxologie „Ehre sei dem Vater”, die entsprechend einer allgemeinen Grundausrichtung der christlichen Frömmigkeit das Gebet mit dem Lobpreis des dreieinigen Gottes abschließt, von dem, durch den und in dem alles existiert (vgl. Röm 11, 86).

50. Dies sind die Elemente des heiligen Rosenkranzes. Jedes von ihnen hat seine ihm besondere Eigenart, die, wenn sie verständnisvoll erfaßt und gewertet wird, sich im konkreten Gebet widerspiegeln muß, damit der Rosenkranz seinen ganzen Reichtum und seine Vielfalt zum Ausdruck bringt. Er wird deshalb ehrfurchtsvoll im Gebet des Herrn; preisend und lobend in der ruhigen Folge der Ave-Maria; betrachtend in der aufmerksamen Besinnung auf die Geheimnisse; flehend im Bittgebet; anbetend in der Doxologie. Und dies in jeder der Arten, in denen man den Rosenkranz zu beten pflegt: sei es privat, wobei der Betende in innerer Vertrautheit seinem Herrn begegnet; sei es gemeinschaftlich, in der Familie oder unter Gläubigen, die sich zu Gruppen zusammenfinden, um die Voraussetzung für eine besondere Gegenwart des Herrn zu schaffen (vgl. Mt 18, 20); oder sei es öffentlich in Versammlungen, die für die kirchliche Gemeinschaft zusammengerufen wurden.

51. In jüngster Zeit sind einige Andachtsübungen geschaffen worden, die vom Rosenkranz inspiriert sind. Unter ihnen möchten Wir jene besonders anführen und empfehlen, die in das übliche Schema der Wortgottesdienste einige Bestandteile des Rosenkranzes der seligen Jungfrau Maria einfügen, wie die Betrachtung der Geheimnisse und die litaneiähnliche Wiederholung des Engelsgrußes. Diese Elemente gewinnen auf diese Weise eine größere Bedeutung, da sie in die Lesung biblischer Texte eingeordnet, durch die Predigt erläutert, von Zeiten der Stille umgeben und vom Gesang getragen werden. Es freut Uns zu sehen, daß diese Übungen mit dazu beigetragen haben, die geistigen Reichtümer des Rosenkranzes selbst vollkommener auszuschöpfen und sein Gebet bei Jugendvereinigungen und -organisationen neu aufzuwerten.

52. Wir wollen, indem Wir das Anliegen Unserer Vorgänger aufgreifen und fortsetzen, besonders das Rosenkranzgebet in den Familien empfehlen. Das Zweite Vatikanische Konzil hat deutlich hervorgehoben, wie die Familie, die erste und lebenswichtige Zelle der Gesellschaft, „sich in der gegenseitigen Liebe ihrer Glieder und im gemeinsamen Gebet vor Gott als häusliches Heiligtum der Kirche erweist (115). Die christliche Familie ist also eine Art Hauskirche, (116) wenn ihre Glieder, jedes in dem ihm eigenen Aufgabenbereich, gemeinsam die Gerechtigkeit fördern, die Werke der Barmherzigkeit üben, sich dem Dienst an den Mitbrüdern widmen, sich am Apostolat der umfangreichsten örtlichen Gemeinschaft beteiligen und sich in den liturgischen Kult eingliedern; (117) wenn sie gemeinsam Bittgebete zu Gott erheben. Denn wenn dieses Element schwinden würde, so würde das Merkmal selbst einer christlichen Familie fehlen. Deshalb muß der Wiederentdeckung des theologischen Begriffs von der Familie als eine Art Hauskirche konsequenterweise ein konkretes Bemühen darum folgen, in das Leben der Familie das gemeinschaftliche Gebet wieder einzuführen.

53. In Übereinstimmung mit den Direktiven des Konzils zählt die „Institutio generalis de Liturgia Horarum“ berechtigterweise die Familie unter die Gemeinschaften, denen man das gemeinschaftliche Gebet des kirchlichen Stundengebetes empfiehlt: „Es ist (...) angemessen, daß die Familie, gleichsam als häusliches Heiligtum der Kirche, nicht nur gemeinsame Gebete vor Gott verrichtet, sondern auch gelegentlich einige Teile des kirchlichen Stundengebetes betet, wodurch sie sich um so enger in die Kirche eingliedert (118). Es darf nichts unversucht bleiben, damit diese klare Anweisung in den christlichen Familien in zunehmendem Maße freudig verwirklicht wird.

54. Aber nach der Teilnahme am Stundengebet – ein Höhepunkt, den das häusliche Gebet erreichen kann – muß jedoch ohne Zweifel der Rosenkranz der seligen Jungfrau Maria als eines der hervorragendsten und wirksamsten "Gemeinschaftsgebete” angesehen werden, das zu beten die christliche Familie eingeladen ist. Wir stellen Uns gern vor und wünschen lebhaft, daß, wenn das familiäre Zusammensein zu einer Zeit des Gebetes wird, dieses häufig und mit Vorliebe im Rosenkranz seinen Ausdruck findet. Wir sind Uns dessen bewußt, daß die veränderten Lebensverhältnisse der Menschen in unseren Tagen die Zeiten des familiären Beisammenseins nicht gerade fördern und wenn es stattfindet, nicht wenige Umstände es erschweren, das Zusammensein der Familie in eine Gelegenheit zum Gebet zu verwandeln. Es ist zweifellos schwer. Es ist aber auch ein Merkmal des christlichen Handelns, vor den Umweltbedingungen nicht zu resignieren, sondern sie zu überwinden; ihnen nicht zu unterliegen, sondern sich über sie zu erheben. Deshalb müssen die Familien, die in Fülle die der christlichen Familie eigene Berufung und Spiritualität leben wollen, alle Anstrengungen machen, um die Kräfte einzudämmen, die das familiäre Beisammensein und das gemeinschaftliche Gebet behindern.

55. Indem Wir nun diese Ausführungen, die ein Zeugnis für die Sorge und die Wertschätzung dieses Apostolischen Stuhles gegenüber dem Rosenkranz der seligen Jungfrau Maria sind, abschließen, wollen Wir jedoch noch empfehlen, daß bei der Verbreitung dieser so heilsamen Andachtsübung die richtigen Proportionen gewahrt bleiben und man sie nicht mit einer unzeitgemäßen Ausschließlichkeit vorstellt: der Rosenkranz ist ein hervorragendes Gebet, dem gegenüber sich jedoch der Gläubige innerlich frei fühlen soll, indem er vor allem durch seine innere Schönheit dazu geführt wird, ihn in gesammelter Ruhe zu beten.

SCHLUSS: THEOLOGISCHER UND SEELSORGLICHER WERT DER MARIENVEREHRUNG

56. Ehrwürdige Brüder! Am Ende dieses Unseres Apostolischen Schreibens möchten Wir in einer kurzen Synthese den theologischen Wert des Marienkultes unterstreichen und zusammenfassend seine pastorale Wirksamkeit für die Erneuerung der christlichen Sitten in Erinnerung bringen.

Die Andacht zur Seligen Jungfrau in der Kirche ist ein wesentlicher Bestandteil des christlichen Kultes. Die Verehrung, die die Kirche an allen Orten zu allen Zeiten der Gottesmutter erwiesen hat – vom Segensgruß der Elisabet (vgl. Lk 1, 42 – 45) bis hin zu dem Lobpreis und den Bittgebeten unserer Epoche –, ist ein eindrucksvolles Zeugnis ihrer „lex orandi“ und eine Einladung, in den Herzen ihre „lex credendi“ neu zu beleben. Umgekehrt verlangt die „lex credendi“ der Kirche, daß überall ihre „lex orandi“ im Hinblick auf die Mutter Christi lebendig aufblühe. Ein solcher Marienkult ist tief im offenbarten Gotteswort verwurzelt und hat solide dogmatische Grundlagen: die einzigartige Würde Mariens als ”Mutter des Sohnes Gottes und daher bevorzugt geliebte Tochter des Vaters und Heiligtum des Heiligen Geistes; durch dieses hervorragende Gnadengeschenk hat sie bei weitem den Vorrang vor allen anderen himmlischen und irdischen Geschöpfen“ (119); ihre Mitwirkung in den entscheidenden Augenblicken des von ihrem Sohn vollbrachten Erlösungswerkes; ihre Heiligkeit, die schon bei ihrer unbefleckten Empfängnis vollkommen war und doch noch allmählich zunahm, da sie dem Willen des Vaters Folge leistete und den Weg des Leidens ging (vgl. Lk 2, 34 – 35; 2, 41 – 52; Joh 19, 25 – 27), indem sie im Glauben, in der Hoffnung und der Liebe beständig fortschritt; ihre Sendung und einzigartige Stellung im Gottesvolk, von dem sie zugleich hervorragendstes Glied, erlesenstes Vorbild und geliebteste Mutter ist; ihre ständige und wirksame Fürsprache, durch die sie, wenn auch in den Himmel aufgenommen, den Gläubigen auf das engste verbunden ist, die sie anflehen, wie auch jenen, die nicht wissen, daß sie ihre Kinder sind; ihre Verherrlichung, die das ganze Menschengeschlecht adelt, wie es Dante in seinem Paradies auf wunderbare Weise zum Ausdruck bringt: „Du hast in dir die menschliche Natur so hoch geläutert, daß der Schöpfergott sich gerne geben ließ als ihr Geschöpf “(120). Maria ist in der Tat von unserem Geschlecht, eine wahre Tochter Evas, obgleich sie die Makel der Mutter nicht kannte, und unsere wahre Schwester, die als demütige und arme Frau voll unser Los geteilt hat.

Wir möchten hinzufügen: der Marienkult hat seinen letzten Grund im unergründlichen und freien Plane Gottes, der, da er die ewige und göttliche Liebe ist (vgl. 1 Joh 4, 7 – 8. 16), alles nach einem Plan der Liebe ausführt. Er hat sie geliebt und Großes an ihr getan (vgl. Lk 1, 49); er hat sie geliebt wegen sich selbst, er hat sie geliebt auch um unsertwillen; er hat sie sich selbst und uns gegeben.

57. Christus ist der einzige Weg zum Vater (vgl. Joh 14, 4 – 11). Christus ist das höchste Vorbild, nach dem der Jünger seinen Lebenswandel gestalten soll (vgl. Joh 13, 15), bis daß er seine Geisteshaltung in sich verwirklicht (vgl. Phil 2, 5), sein Leben lebt und seinen Geist besitzt (vgl. Gal 2, 20; Röm 8, 10 – 11). Dies hat die Kirche zu jeder Zeit gelehrt, und nichts in der Seelsorge darf diese Lehre verdunkeln. Doch erkennt die Kirche, geführt vom Geiste und durch eine jahrhundertealte Erfahrung belehrt, daß auch die Verehrung der Seligen Jungfrau, die der Verehrung zum göttlichen Erlöser untergeordnet und mit ihr verbunden ist, eine große pastorale Wirksamkeit besitzt und eine Kraft darstellt, die die christlichen Sitten zu erneuern vermag. Der Grund für diese Wirksamkeit ist leicht einzusehen. Die vielfältige Sendung Mariens im Gottesvolk ist nämlich eine Wirklichkeit, die auf übernatürliche Weise wirksam und im kirchlichen Organismus fruchtbar wird. Es ist beglückend, die einzelnen Aspekte dieser Sendung zu betrachten und zu sehen, wie sie sich, jeder mit der ihm eigenen Wirksamkeit, auf das gleiche Ziel hinordnen: in ihren Kindern die geistigen Züge ihres erstgeborenen Sohnes nachzuzeichnen. Wir meinen: die mütterliche Fürsprache der Jungfrau, ihre vorbildliche Heiligkeit, die göttliche Gnade, die in ihr für das Menschengeschlecht Grund zu größten Hoffnungen wird.

Die mütterliche Sendung der Jungfrau veranlaßt das Gottesvolk, sich mit kindlichem Vertrauen an sie zu wenden, die stets bereit ist, es mit der Liebe einer Mutter und mit dem wirksamen Beistand einer Helferin zu erhören. (121) Es hat gelernt, sie als Trösterin der Betrübten, Heil der Kranken, Zuflucht der Sünder anzurufen, um in der Heimsuchung Trost, in der Krankheit Erquickung, in der Schuld befreiende Kraft zu erhalten. Damit sie ihre Kinder von der Sünde befreit, führt sie diese dazu, kraftvoll und entschlossen gegen die Sünde zu kämpfen. (122) Und diese Befreiung von der Sünde und vom Bösen (vgl. Mt 6, 13) ist, man muß es wiederholen, die notwendige Voraussetzung jeder Erneuerung der christlichen Sitten.

Die vorbildliche Heiligkeit der Jungfrau veranlaßt die Gläubigen, ”ihre Augen auf Maria zu richten, die der ganzen Gemeinschaft der Auserwählten als Urbild der Tugenden voranleuchtet” (123). Echte, evangelische Tugenden: der Glaube und die bereite Annahme des Gotteswortes (vgl. Lk 1, 26 – 88; 1, 45; 11, 27 – 28; Joh 2, 5); der hochherzige Gehorsam (vgl. Lk 1, 38); die aufrichtige Demut (vgl. Lk 1, 48); die hilfsbereite Liebe (vgl. Lk 1, 89 – 56); die besonnene Weisheit (vgl. Lk 1, 29. 34; 2, 19. 83. 51); die ehrfürchtige Haltung Gott gegenüber, die sich eifrig um die Erfüllung der religiösen Pflichten bemüht (vgl. Lk 2, 21; 22 – 40), sich für die empfangenen Gaben erkenntlich zeigt (vgl. Lk 1, 46 – 49), im Tempel opfert (vgl. Lk 2, 22 – 24), in der apostolischen Gemeinde betet (vgl. Apg l, 12 – 14); der Starkmut in der Verbannung (vgl. Mt 2, 13 – 23), im Schmerz (vgl. 2, 34 – 35. 49; Joh 19, 25); die würdevolle Armut, die auf Gott vertraut (vgl. Lk 1, 48; 2, 24); die wachsame Sorge für ihren Sohn von der Entäußerung in der Krippe bis zur Schande des Kreuzes (vgl. Lk 2, 1 – 7; Joh 19, 25 – 27); das fürsorgliche Zartgefühl (vgl. Joh 2, 1 – 11); die jungfräuliche Reinheit (vgl. Mt 1, 18 – 25; Lk 1, 26 – 38); die starke und keusche bräutliche Liebe. Mit diesen Tugenden der Mutter schmücken sich die Kinder, die mit Ausdauer und Entschlossenheit ihre Beispiele betrachten, um sie im Leben zu verwirklichen. Dieser Fortschritt in der Tugend wird sich als Folge und schon als reife Frucht jener pastoralen Kraft erweisen, die aus dem der Jungfrau erwiesenen Kult erwächst.

Die Andacht zur Mutter des Herrn wird für den Gläubigen Anlaß zum Wachstum in der göttlichen Gnade: das letzte Ziel jeder pastoralen Bemühung. Denn es ist unmöglich, die „Voll der Gnade” zu ehren (Lk 1, 28), ohne in sich selbst den Stand der Gnade, das heißt die Freundschaft mit Gott, die Gemeinschaft mit ihm, die Einwohnung des Geistes hochzuschätzen. Die göttliche Gnade, die den ganzen Menschen durchdringt und ihn dem Bild des Sohnes gleichgestaltet (vgl. Röm 8,29; Kol 1, 18). Die katholische Kirche erkennt, bestärkt durch die Erfahrung der Jahrhunderte, in der Verehrung der Jungfrau eine mächtige Hilfe für den Menschen auf dem Weg zur Erlangung seiner Vollkommenheit. Sie, die neue Frau, steht neben Christus, dem neuen Menschen, in dessen Geheimnis allein das Geheimnis des Menschen sein wahres Licht findet, (124) als Unterpfand und Gewähr, daß in einem reinen Geschöpf – in ihr – sich der Plan Gottes in Christus zum Heil des ganzen Menschen verwirklicht hat. Dem heutigen Menschen, der nicht selten zwischen Angst und Hoffnung hin- und hergerissen wird, von der Erfahrung seiner Grenzen niedergedrückt und von grenzenlosen Erwartungen bestürmt wird, der in der Seele verstört und im Herzen geteilt ist, dessen Geist vom Rätsel des Todes geängstigt ist, der von der Einsamkeit gequält wird, während er nach Gemeinschaft strebt, von Überdruß und Langeweile erfaßt wird, vermittelt die Jungfrau, wenn sie in ihrer biblischen Gestalt und in der von ihr in der Stadt Gottes bereits erlangten Wirklichkeit betrachtet wird, eine hoffnungsvolle Sicht und ein ermunterndes Wort: den Sieg der Hoffnung über die Angst, der Gemeinschaft über die Einsamkeit, des Friedens über die Verwirrung, der Freude und der Schönheit über die Langeweile und den Verdruß, der ewigen Dimensionen über die zeitlichen, des Lebens über den Tod.

Siegel Unserer Unterweisung und weiteres Argument für den pastoralen Wert der Verehrung der Jungfrau, um die Menschen zu Christus zu führen, seien die Worte, die sie zu den Dienern bei der Hochzeit zu Kana gesagt hat: „Tut, was er euch sagt” (Joh 2, 5); Worte, die nur scheinbar auf den Wunsch beschränkt sind, einer sich bei einem Mahl ergebenden Not abzuhelfen, jedoch in der Perspektive des vierten Evangeliums eine Aussage darstellen, welche die vom Volk Israel benutzte Formel wiederzugeben scheint, mit der sie den sinaitischen Bund geschlossen haben (vgl. Ex 19, 8; 24, 3. 7; Dt 5, 27) oder die sich daraus ergebenden Verpflichtungen erneuerten (vgl. Jos 24, 24; Esr 10, 12; Neh 5, 12), und eine Stimme, die auf wunderbare Weise mit jener des Vaters während der Gotteserscheinung auf dem Tabor übereinstimmt: „Auf ihn sollt ihr hören” (Mt 17, 5).

58. Wir haben, Ehrwürdige Brüder, ausführlich einen Gegenstand erörtert, der den christlichen Kult ergänzt: die Verehrung der Mutter des Herrn. Die Natur der Sache hat es verlangt, die in diesen letzten Jahren Gegenstand des Studiums, der Überprüfung und auch gewisser Ratlosigkeit geworden ist. Es bereitet Uns der Gedanke Trost, daß die in treuer Durchführung der Normen des Konzils von diesem Apostolischen Stuhl und von euch selbst durchgeführte Arbeit – in besonderer Weise die liturgische – eine geeignete Voraussetzung für einen immer lebendigeren und innigeren Kult zu Gott dem Vater, Sohn und Geist und für ein Wachstum des christlichen Lebens in den Gläubigen sei. Grund zum Vertrauen ist Uns die Feststellung, daß die erneuerte römische Liturgie auch in ihrer Gesamtheit ein leuchtendes Zeugnis für die Verehrung der Seligen Jungfrau in der Kirche darstellt. Uns stützt die Hoffnung, daß die Richtlinien, die die Marienfrömmigkeit immer klarer und echter gestalten sollen, treu durchgeführt werden. Wir freuen Uns schließlich über die Gelegenheit, die der Herr Uns geschenkt hat, um einige Punkte für eine erneuerte Wertschätzung des Rosenkranzgebetes zur Überlegung vorzulegen. Trost, Vertrauen, Hoffnung, Freude, die Wir, indem Wir Unsere Stimme mit der Stimme der Jungfrau vereinen – wie die römische Liturgie zu beten pflegt (125) – in ein inniges Lob- und Dankgebet zum Herrn umwandeln wollen.

Indem Wir dem Wunsche Ausdruck geben, daß sich dank eures hochherzigen Einsatzes, liebe Mitbrüder, im Klerus und bei den Gläubigen, die eurem Dienst anvertraut sind, die Marienverehrung auf heilbringende Weise vermehren möge, ohne Zweifel zum Segen der Kirche und der menschlichen Gemeinschaft, erteilen Wir von Herzen euch und allen Gläubigen, denen euer Seeleneifer gilt, Unseren besonderen Apostolischen Segen.

Gegeben zu Rom, beim heiligen Petrus, am 2. Februar 1974, dem Feste der Darstellung des Herrn, im elften Jahr Unseres Pontifikates.

PAULUS PP. VI.


ANMERKUNGEN
111) Vgl. Rede an die Teilnehmer des 3. Internationalen Kongresses der Dominikaner über den Rosenkranz: Ansprachen Pauls VI., l (1963), S. 463-464.

112) Vgl. AAS 58 (1966), 745-749.

113) Vgl. AAS 61 (1969), S. 649-654.

114) Vgl. Nr. 13: AAS 56 (1964), S. 10S.

115) Dekret über das Laienapostolat ”Apostolicam Actuositatem” (AA) Nr. 11: AAS 58 (1966), S. 848.

116) LG Nr. 11: AAS 57 (1965), S. 16.

117) Vgl. AA Nr. 11: AAS 58 (1966), S. 848.

118) Nr. 27.

119) LG Nr. 53: AAS 57 (1965), S. 58-59.

120) La Divina Commedia, Paradies XXXIII., 4-6.

121) Vgl. LG Nr. 60-63: AAS 57 (1965), S. 62-64.

122) Vgl. ebd., 65: AAS 57 (1965), S. 64-65.

123) Ebd., Nr. 65: AAS 57 (1965), S. 64.

124) Pastoralkonstitution über die Kirche in der Welt von heute ”Gaudium et Spes(GS) Nr. 22: AAS 58 (1966), S. 1042-1044.

125) Vgl. RM am 31. Mai, Tagesgebet.


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