DIE PÄPSTE UND DER ROSENKRANZ  

Viele der Päpste haben den Rosenkranz als eine kraftvolle wirksame Andacht verteidigt. Der Theologe Romano Guardini beschrieb das Beten Rosenkranzes als eine „Teilnahme am Leben Marias, dessen Brennpunkt Christus war.“ Papst Leo XIII sah ebenfalls den Rosenkranz als wesentliches Mittel an, um am Leben Marias teilzunehmen und den Weg zu Christus zu finden.

Die Betrachtung der Heilsgeheimnisse soll zur Bekehrung des Herzens führen und zu einem Wandel des Handelns. Die Betrachtung der Geheimnisse ist im Wesentlichen ein Akt der Dankbarkeit, wodurch das Herz „mit Liebe erfüllt wird, ... die Hoffnung sich vergrößert und die Sehnsucht nach jenen Dingen anwächst, die Christus für jene bereitet hat, die sich mit ihm in der Nachahmung seines Vorbildes und in der Teilnahme an seinen Leiden vereint haben.“ Die andächtige Betrachtung der „wertvollen Erinnerung“ an unseren Erlöser führen zu „einem vor Dankbarkeit brennenden Herzen zu ihm“ hin. Die Päpste sagen uns, dass es wesentlich ist, „sich an die Heilsgeheimnisse zu erinnern, während das Motiv der Meditation mit dem Ave Maria und dem Gebet des Vater unsers kein Ausrufezeichen.

Die Päpste lehren auch, dass der Rosenkranz dazu gedacht ist, die Gesellschaft als Ganzes zu beeinflussen. Das heilige und einzigartige Leben Jesu Christi soll ein wahres Gegenmittel und Heilmittel gegen die Irrtümer sein, die die Gesellschaft heimsuchen. „Der Rosenkranz und rosenkranzähnliche Gebete richten ihre Aufmerksamkeit auf die Ereignisse im Leben Christi: die Menschwerdung, die Erlösung und die Verheißung des ewigen Lebens sowie auf die Teilnahme der Jungfrau Marias am Mysterium Christi. Eine betende Person muss aktiv in die Geheimnisse eintreten. Der Rosenkranz ist eine populäre Version des andauernden Gebets der Kirche, dem unaufhörlichen Gebet des Volkes Gottes durch alle Zeiten. Der Psalter Marias, wie der Rosenkranz manchmal genannt wird, ist ein Gedächtnis der innigsten Natur der Kirche als einer Gemeinschaft des fortwährenden Gebetes“ (Papst Leo XIII, 1896).

Diese Seiten sind den Worten der Päpste gewidmet, die am stärksten den Rosenkranz unterstützt und gefördert haben.

PAPST BENEDIKT XVI

(2005 - )

„Der Rosenkranz ist ein kontemplatives, christozentrisches Gebet und nicht von der Meditation über die Heilige Schrift zu trennen. Es ist das Gebet des Christen, der in der Nachfolge Jesu auf der Pilgerfahrt des Glaubens ist, auf der ihm Maria vorausgeht. Ich möchte euch einladen, liebe Brüder und Schwestern, während dieses Monats den Rosenkranz zu beten: in der Familie, in den Gemeinschaften und Pfarreien für die Anliegen des Papstes, für die Mission der Kirche und für den Frieden in der Welt.“ (Angelus 1. Oktober 2006)

„Das Rosenkranzgebet sei für euch alle eine Quelle reicher Gnaden.“ (Angelus 8. Oktober 2006)

„Dieser erste Sonntag im Oktober bietet uns zwei Anlässe zum Gebet und zum Nachdenken: den Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz, den wir gerade heute begehen, und das missionarische Engagement, dem dieser Monat in besonderer Weise gewidmet ist. Das traditionelle Bild der Gottesmutter vom Rosenkranz stellt Maria dar, wie sie in dem einen Arm das Jesuskind hält und mit dem anderen dem hl. Dominikus den Rosenkranz reicht. Diese bedeutsame Ikonographie zeigt, daß der Rosenkranz ein von der Jungfrau geschenktes Mittel ist, um auf Jesus zu schauen und ihn durch die Betrachtung seines Lebens zu lieben und ihm immer treuer nachzufolgen. Das ist der Auftrag, den die Gottesmutter auch bei verschiedenen Erscheinungen hinterlassen hat. Ich denke insbesondere an die Erscheinung von Fatima, die sich vor 90 Jahren ereignet hat. Sie stellte sich den drei Hirtenkindern Lucia, Jacinta und Francisco als die »Muttergottes vom Rosenkranz« vor und empfahl eindringlich, den Rosenkranz jeden Tag zu beten, um das Ende des Krieges zu erlangen. Auch wir wollen die mütterliche Bitte der Jungfrau aufnehmen und uns verpflichten, den Rosenkranz in gläubiger Gesinnung für den Frieden in den Familien, den Nationen und der ganzen Welt zu beten.“ (Angelus, 7. Oktober 2007

„Wenn wir den Rosenkranz beten, „folgen wir Seiner Heiligkeit Benedikt XVI., der ihn häufig jeden Morgen betet und ihn dazu verwendet, um mit Maria das Angesicht Christi zu betrachten.“ Kard. Tarcisio Bertone an Seminaristen in Peru, August 2007)

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PAPST JOHANNES PAUL II

(1978 - 2005)

„Der Rosenkranz ist mein Lieblingsgebet.“ Rosarium Virginis Mariae (RVM) 2

„Deshalb bitte ich all jene, die sich in der Familienseelsorge engagieren, mit Überzeugung das Rosenkranzgebet zu empfehlen. ... Die Familie, die zusammen den Rosenkranz betet, gibt ein wenig das Klima des Heimes von Nazareth wieder: sie stellt Jesus in den Mittelpunkt, sie teilt mit ihm Freud und Schmerz, sie legt Bedürfnisse und Vorhaben in seine Hände, von ihm schöpft sie Hoffnung und Kraft für den Lebensweg.“ RVM 41

„Das Rosenkranzgebet ist in der besten und bewährten Tradition der christlichen Betrachtung angesiedelt. Es hat sich als ein eigentümlich meditatives Gebet im Westen entwickelt und ist in gewisser Weise eine Entsprechung zum Herzensgebet oder Jesusgebet. welches auf dem Humus des christlichen Ostens gewachsen ist.“ RVM 5

„So gesehen wird das Rosenkranzgebet tatsächlich zu einem wahren geistlichen Weg, auf dem Maria sich zur Mutter, Lehrerin und Führerin macht, um die Gläubigen mit ihrer mächtigen Fürbitte zu unterstützen. Es ist also nicht verwunderlich, daß der Geist am Ende dieses Gebetes, in dem er die Mütterlichkeit Mariens so inniglich erfahren durfte, sich gedrängt fühlt, im Lob an die heilige Jungfrau aufzugehen. Sei es im herrlichen Gebet des Salve Regina, oder in jenem der Lauretanischen Litanei. Der Rosenkranz krönt einen inneren Weg, der die Gläubigen in lebendigen Kontakt mit dem Geheimnis Christi und seiner heiligsten Mutter gebracht hat. “ RVM 39

PAPST JOHANNES PAUL I

(26. August - 28. September 1978)

„Der Rosenkranz, ein ärmliches Gebet? Was würde dann ein „reiches Gebet“ sein? Der Rosenkranz ist eine Folge von Vater unser-Gebeten, dem Gebet, das uns von Jesus gelehrt wurde; von Aves, dem Gruße von Gott an die Jungfrau durch den Engel; von Glorias, dem Lobpreis der Heiligsten Dreifaltigkeit.“

„An oberster Stelle steht nicht die Krise des Rosenkranzes. Was an oberster Stelle steht, ist die allgemeine Krise im Gebet heute. Die Menschen sind heute alle von materiellen Interessen beansprucht; sie denken wenig über die Seele nach... Es ist ihnen zu anstrengend ein paar Minuten Zeit für das Innenleben und für das liebevolle Gespräch mit Gott zu finden. Wie schade!“

„... Der Rosenkranz, ein schlichtes und einfaches Gebet, hilft mir, wieder ein Kind zu sein, und ich schäme mich überhaupt nicht darüber.“

„Selbst wenn er gekürzt und angepasst sein sollte, ist der am Abend von den Eltern mit den Kindern zusammen gebetete Rosenkranz eine Form der Familienliturgie.“ (Aus: Mein Rosenkranz. Predigt von Kardinal Albino Luciani am7. Oktober, 1973)

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PAPST PAUL VI

(1963 - 1978)

„Wenn die Übel zunehmen, sollte die Verehrung des Gottesvolkes ebenfalls anwachsen... Betet leidenschaftlich zu unserer gnädigsten Mutter Maria, indem ihr während des Oktobermonates den Rosenkranz betet, wie Wir es bereits angedeutet haben. Dieses Gebet ist gut für die Marienverehrung des Gottesvolkes geeignet ... und am wirkungsvollsten, um den Segen des Himmels zu erlangen.“ (Enzyklika Christi Matri, 15. September 1966)

„Wir haben seit der ersten Generalaudienz Unseres Pontifikates, am 18. Juli 1963, Unser Interesse für das Rosenkranzgebet bekundet und haben in der Folgezeit bei vielfältigen Anlässen, von denen einige gewöhnlicher, andere dringlicher Natur waren, seinen besonderen Wert unterstrichen. So, als Wir in einer Stunde der Bedrängnis und Unsicherheit die Enzyklika „Christi Matri“ (15. September 1966) veröffentlichten, damit Bittgebete zur Seligen Jungfrau des Rosenkranzes verrichtet würden, um von Gott das höchste Gut des Friedens zu erflehen, einen Aufruf, den Wir in Unserem Apostolischen Schreiben „Recurrens mensis October“ (7. Oktober 1969) wiederholt haben, in dem Wir unter anderem auch der Vierhundertjahrfeier des Apostolischen Schreibens „Consueverunt Romani Pontifices“ Unseres Vorgängers des heiligen Pius V. gedacht haben, der darin die traditionelle Form des Rosenkranzes erläutert und in gewisser Weise festgesetzt hat.

Unser ständiges Interesse für den geliebten Rosenkranz der seligen Jungfrau Maria hat Uns veranlaßt, mit Aufmerksamkeit die zahlreichen Tagungen zu verfolgen, die in den letzten Jahren der Pastoral des Rosenkranzes in der heutigen Welt gewidmet waren: Tagungen, die von Vereinigungen und Menschen veranstaltet wurden, denen die Verehrung des Rosenkranzes sehr am Herzen liegt und an denen Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien teilgenommen haben, die eine bewährte Erfahrung und einen anerkannten kirchlichen Sinn haben. Unter ihnen sind zu Recht die Söhne des heiligen Dominikus zu nennen, die traditionsgemäß die Hüter und Förderer dieser so heilsamen Andachtsübung sind. Zu den Arbeiten der Tagungen haben im besonderen die Forschung der Geschichtswissenschaftler beigetragen, die durchgeführt wurden, nicht etwa mit der fast archäologischen Zielsetzung, die ursprüngliche Form des Rosenkranzes zu bestimmen, sondern um die ursprüngliche Idee, die anfängliche Kraft, die wesentliche Struktur aufzufinden. Von diesen Tagungen und Forschungen her sind die hauptsächlichen Merkmale des Rosenkranzes, seine wesentlichen Elemente und ihr Verhältnisse zueinander deutlicher hervorgetreten.

So ist zum Beispiel der biblische Charakter des Rosenkranzes in hellerem Licht erschienen, insofern er vom Evangelium die Aussage der Geheimnisse und seine hauptsächlichen Formeln nimmt; er inspiriert sich am Evangelium, um dem Gläubigen vom freudigen Gruß des Engels und der religiösen Zustimmung der Jungfrau her die Haltung nahe zubringen, in der er ihn beten soll; vom Evangelium stellt er in der harmonischen Folge der Ave-Maria ein grundlegendes Geheimnis vor – die Menschwerdung des Wortes –, das im entscheidenden Augenblick der Verkündigung an Maria betrachtet wird. Der Rosenkranz ist also ein biblisches Gebet, wie ihn heute vielleicht mehr als in der Vergangenheit die Seelsorger und Gelehrten mit Vorliebe zu nennen pflegen.

Es ist ferner leichter erkannt worden, wie der geordnete und graduelle Verlauf des Rosenkranzgebetes die Art selbst widerspiegelt, in der das Wort Gottes, da es nach gnädigem Ratschluß in die menschliche Geschichte eintrat, die Erlösung gewirkt hat. Der Rosenkranz betrachtet nämlich von ihr in harmonischer Folge die wichtigsten Heilsereignisse, die sich in Christus zugetragen haben: von der jungfräulichen Empfängnis und den Geheimnissen seiner Kindheit bis zu dem erhabenen Geschehen von Ostern – des seligen Leidens und der glorreichen Auferstehung – und weiter bis zu deren Auswirkung auf die bildende Kirche am Pfingsttag und auf die Heilige Jungfrau an dem Tage, an dem sie nach Beendigung ihres Erdenlebens mit Leib und Seele in die himmlische Heimat aufgenommen wurde. Es ist weiterhin bemerkt worden, wie die dreifache Aufteilung der Geheimnisse des Rosenkranzes nicht nur streng der zeitlichen Ordnung der Geschehnisse folgt, sondern vor allem das Schema der frühchristlichen Glaubensverkündigung widerspiegelt und das Geheimnis Christi auf dieselbe Weise vorstellt, wie es vom heiligen Paulus im berühmten ”Hymnus” des Briefes an die Philipper gesehen wird: Erniedrigung, Tod, Verherrlichung (2, 6 – 11).

Als biblisches Gebet, das auf das Geheimnis der erlösenden Menschwerdung ausgerichtet ist, ist der Rosenkranz also ein Gebet, das zutiefst christologisch geprägt ist. In der Tat wird sein charakteristisches Element – die litaneiartige Wiederholung des ”Gegrüßet seist du, Maria” – selbst zu einem unaufhörlichen Lobpreis Christi, dem Endziel der Verkündigung des Engels und des Grußes der Mutter des Täufers: ”Gebenedeit ist die Frucht deines Leibes” (Lk 1, 42). Wir möchten noch mehr sagen: die Wiederholung des Ave-Maria bildet die Kette, entlang der sich die Betrachtung der Geheimnisse entfaltet. Jener Jesus, den jedes Ave-Maria anruft, ist derselbe, den die Folge der Geheimnisse uns nacheinander als Sohn Gottes und der Jungfrau vorstellt, der in einer Grotte zu Betlehem geboren ist; von der Mutter im Tempel dargestellt; als Jüngling, der voller Eifer für das eintritt, was seines Vaters ist; als von Todesängsten gepeinigter Erlöser im Garten; gegeißelt und mit Dornen gekrönt; mit dem Kreuz beladen und sterbend am Kreuze; auferstanden von den Toten und aufgefahren in die Herrlichkeit des Vaters, um von dort das Geschenk des Geistes auszugießen. Es ist bekannt, daß man, vor allem um die Betrachtung zu fördern und Geist und Wort miteinander in Einklang zu bringen, zu einer früheren Zeit – und der Brauch hat sich in manchen Ländern erhalten – an den Namen Jesus in jedem Ave-Maria einen Satz hinzufügte, der das bestimmte Geheimnis wiederholte.

Man hat ebenso mit größerer Dringlichkeit die Notwendigkeit gespürt, neben dem Wert des preisenden und fürbittenden Elementes auch noch die Bedeutung eines anderen wesentlichen Bestandteiles des Rosenkranzes zu betonen: die Betrachtung. Ohne sie ist der Rosenkranz ein Körper ohne Seele, und das rezitierende Gebet läuft Gefahr, zu einer mechanischen Wiederholung von Formeln zu werden und zur Ermahnung Jesu in Gegensatz zu treten: „Wenn ihr betet, so plappert nicht wie die Heiden! Die meinen, sie fänden Erhörung, wenn sie viele Worte machen” (Mt 6, 7). Von seiner Natur her verlangt das Rosenkranzgebet einen ruhigen Rhythmus und ein längeres besonnenes Verweilen, was im Betenden die Betrachtung der Geheimnisse des Lebens des Herrn fördert, die mit den Augen derjenigen geschaut werden, die dem Herrn am nächsten stand und dessen unergründliche Reichtümer erschließt.

Von den heutigen Überlegungen sind schließlich mit größerer Genauigkeit die Beziehungen erkannt worden, die zwischen Liturgie und Rosenkranz bestehen. Einerseits wurde hervorgehoben, wie der Rosenkranz gleichsam ein Sproß sein soll, der aus dem jahrhundertealten Stamm der christlichen Liturgie erwächst, ein ”Psalter der Jungfrau”, mit dem sich die einfachen Gläubigen dem Lobpreis und dem universalen Fürbittgebet der Kirche anschließen; andererseits ist beobachtet worden, daß dieses in einer Epoche – dem ausgehenden Mittelalter – geschehen ist, in dem der liturgische Geist in Verfall begriffen war und sich eine gewisse Entfremdung der Gläubigen von der Liturgie zugunsten einer gefühlsmäßigen Verehrung der Menschheit Christi und der seligen Jungfrau Maria vollzog. Wenn vor nicht zu langer Zeit bei einigen noch der Wunsch entstehen konnte, den Rosenkranz unter den liturgischen Ausdrucksformen aufgezählt zu sehen, und bei anderen hingegen aus der Sorge, pastorale Irrtümer der Vergangenheit zu vermeiden, eine unberechtigte Vernachlässigung dieser Gebetsform festzustellen war, ist das Problem heute im Lichte der Richtlinien der Konstitution „Sacrosanctum Concilium“ leicht zu lösen: liturgische Feiern und die Andachtsübung des Rosenkranzes dürfen einander nicht entgegengesetzt noch einander gleichgestellt werden. Jede Gebetsweise wird um so fruchtbarer, je mehr sie ihre wahre Natur und den Charakter wahrt, der ihr eigen ist. Nachdem also der vorzügliche Wert der liturgischen Handlungen bekräftigt worden ist, wird es nicht schwerfallen zu erkennen, wie der Rosenkranz eine Andachtsübung ist, die leicht mit der heiligen Liturgie in Einklang gebracht werden kann. Wie die Liturgie, hat nämlich auch der Rosenkranz einen gemeinschaftlichen Charakter, nährt sich von der Heiligen Schrift und ist auf das Geheimnis Christi hingeordnet. Wenn dieses auch auf den Ebenen von zwei wesentlich verschiedenen Wirklichkeiten geschieht, haben die Anamnese in der Liturgie und die betrachtende Erinnerung beim Rosenkranz dieselben von Christus vollbrachten Heilstaten zum Gegenstand. Die erste setzt unter dem Schleier des Zeichens die größten Geheimnisse unserer Erlösung gegenwärtig und macht sie auf erhabene Weise wirksam; die zweite ruft mit der andächtigen Hinwendung der Betrachtung jene Geheimnisse dem Betenden in Erinnerung und spornt seinen Willen an, aus ihnen Richtlinien für sein Leben zu entnehmen. Nachdem man diesen wesentlichen Unterschied festgestellt hat, sieht jeder, wie der Rosenkranz eine Andachtsübung darstellt, die von der Liturgie her inspiriert ist und, wenn er der ursprünglichen Idee gemäß gebetet wird, natürlicherweise zu ihr hinführt, ohne jedoch ihre Schwelle zu überschreiten. In der Tat kann die Betrachtung der Geheimnisse des Rosenkranzes, indem er die Geheimnisse Christi dem Geist und dem Herzen der Gläubigen vertraut macht, eine sehr gute Vorbereitung auf deren Feier in der Liturgie darstellen und nachher ihr anhaltender Widerhall werden. Es ist jedoch ein Irrtum, der leider immer noch mancherorten fortbesteht, den Rosenkranz während der liturgischen Handlung zu beten.

Der Rosenkranz der seligen Jungfrau Maria, wie wir ihn durch die Überlieferung von Unserem Vorgänger, dem heiligen Pius V., empfangen haben und er von ihm maßgeblich festgelegt worden ist, besteht aus verschiedenen, organisch angeordneten Elementen:

a) der Betrachtung in Gemeinschaft mit Maria einer Reihe von Heilsmysterien, die in kluger Weise auf drei Zyklen verteilt sind, die die Freude der messianischen Zeit, das Erlöserleiden Christi und die die Kirche erfüllende Herrlichkeit des Auferstandenen zum Ausdruck bringen; eine Betrachtung, die ihrer Natur nach zu praktischen Überlegungen und zu verpflichtenden Lebensnormen führt;

b) dem Gebet des Herrn oder Vaterunser, das wegen seines unermeßlichen Wertes die Grundlage des christlichen Gebetes bildet und dieses in seinen verschiedenen Ausdrucksformen adelt;

c) der litaneiartigen Aufeinanderfolge des Ave-Maria, das sich aus dem Gruß des Engels an die Selige Jungfrau (vgl. Lk l, 28) und aus der Seligpreisung Elisabets (vgl. Lk 1, 42) zusammensetzt, denen das Bittgebet der Kirche Heilige Maria folgt. Die fortlaufende Reihe der Ave-Maria ist ein besonderes charakteristisches Kennzeichen des Rosenkranzes, und ihre Zahl, in der typischen und vollständigen Form von hundertfünfzig, stellt eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Psalterium dar und ist eine Gegebenheit, die bis zum Ursprung selbst dieser frommen Übung zurückreicht. Aber eine solche Zahl, die nach bewährtem Brauch in Gesetze von zehn Ave-Maria in Verbindung mit den einzelnen Geheimnissen aufgeteilt ist, verteilt sich auf die drei obengenannten Zyklen. Auf diese Weise ergibt sich der bekannte Rosenkranz von fünfzig Ave-Maria, der als normales Maß für diese Übung in Brauch kam und als solcher von der Volksfrömmigkeit angenommen und durch die päpstliche Autorität festgesetzt wurde, die sie auch mit zahlreichen Ablässen versehen hat;

d) der Doxologie „Ehre sei dem Vater”, die entsprechend einer allgemeinen Grundausrichtung der christlichen Frömmigkeit das Gebet mit dem Lobpreis des dreieinigen Gottes abschließt, von dem, durch den und in dem alles existiert (vgl. Röm 11, 86).

Dies sind die Elemente des heiligen Rosenkranzes. Jedes von ihnen hat seine ihm besondere Eigenart, die, wenn sie verständnisvoll erfaßt und gewertet wird, sich im konkreten Gebet widerspiegeln muß, damit der Rosenkranz seinen ganzen Reichtum und seine Vielfalt zum Ausdruck bringt. Er wird deshalb ehrfurchtsvoll im Gebet des Herrn; preisend und lobend in der ruhigen Folge der Ave-Maria; betrachtend in der aufmerksamen Besinnung auf die Geheimnisse; flehend im Bittgebet; anbetend in der Doxologie. Und dies in jeder der Arten, in denen man den Rosenkranz zu beten pflegt: sei es privat, wobei der Betende in innerer Vertrautheit seinem Herrn begegnet; sei es gemeinschaftlich, in der Familie oder unter Gläubigen, die sich zu Gruppen zusammenfinden, um die Voraussetzung für eine besondere Gegenwart des Herrn zu schaffen (vgl. Mt 18, 20); oder sei es öffentlich in Versammlungen, die für die kirchliche Gemeinschaft zusammengerufen wurden.

In jüngster Zeit sind einige Andachtsübungen geschaffen worden, die vom Rosenkranz inspiriert sind. Unter ihnen möchten Wir jene besonders anführen und empfehlen, die in das übliche Schema der Wortgottesdienste einige Bestandteile des Rosenkranzes der seligen Jungfrau Maria einfügen, wie die Betrachtung der Geheimnisse und die litaneiähnliche Wiederholung des Engelsgrußes. Diese Elemente gewinnen auf diese Weise eine größere Bedeutung, da sie in die Lesung biblischer Texte eingeordnet, durch die Predigt erläutert, von Zeiten der Stille umgeben und vom Gesang getragen werden. Es freut Uns zu sehen, dass diese Übungen mit dazu beigetragen haben, die geistigen Reichtümer des Rosenkranzes selbst vollkommener auszuschöpfen und sein Gebet bei Jugendvereinigungen und -organisationen neu aufzuwerten.

Wir wollen, indem Wir das Anliegen Unserer Vorgänger aufgreifen und fortsetzen, besonders das Rosenkranzgebet in den Familien empfehlen. Das Zweite Vatikanische Konzil hat deutlich hervorgehoben, wie die Familie, die erste und lebenswichtige Zelle der Gesellschaft, „sich in der gegenseitigen Liebe ihrer Glieder und im gemeinsamen Gebet vor Gott als häusliches Heiligtum der Kirche erweist (115). Die christliche Familie ist also eine Art Hauskirche, (116) wenn ihre Glieder, jedes in dem ihm eigenen Aufgabenbereich, gemeinsam die Gerechtigkeit fördern, die Werke der Barmherzigkeit üben, sich dem Dienst an den Mitbrüdern widmen, sich am Apostolat der umfangreichsten örtlichen Gemeinschaft beteiligen und sich in den liturgischen Kult eingliedern; (117) wenn sie gemeinsam Bittgebete zu Gott erheben. Denn wenn dieses Element schwinden würde, so würde das Merkmal selbst einer christlichen Familie fehlen. Deshalb muss der Wiederentdeckung des theologischen Begriffs von der Familie als eine Art Hauskirche konsequenterweise ein konkretes Bemühen darum folgen, in das Leben der Familie das gemeinschaftliche Gebet wieder einzuführen.

In Übereinstimmung mit den Direktiven des Konzils zählt die „Institutio generalis de Liturgia Horarum“ berechtigterweise die Familie unter die Gemeinschaften, denen man das gemeinschaftliche Gebet des kirchlichen Stundengebetes empfiehlt: „Es ist (...) angemessen, dass die Familie, gleichsam als häusliches Heiligtum der Kirche, nicht nur gemeinsame Gebete vor Gott verrichtet, sondern auch gelegentlich einige Teile des kirchlichen Stundengebetes betet, wodurch sie sich um so enger in die Kirche eingliedert (118). Es darf nichts unversucht bleiben, damit diese klare Anweisung in den christlichen Familien in zunehmendem Maße freudig verwirklicht wird.

Aber nach der Teilnahme am Stundengebet – ein Höhepunkt, den das häusliche Gebet erreichen kann – muß jedoch ohne Zweifel der Rosenkranz der seligen Jungfrau Maria als eines der hervorragendsten und wirksamsten "Gemeinschaftsgebete” angesehen werden, das zu beten die christliche Familie eingeladen ist. Wir stellen Uns gern vor und wünschen lebhaft, daß, wenn das familiäre Zusammensein zu einer Zeit des Gebetes wird, dieses häufig und mit Vorliebe im Rosenkranz seinen Ausdruck findet. Wir sind Uns dessen bewusst, dass die veränderten Lebensverhältnisse der Menschen in unseren Tagen die Zeiten des familiären Beisammenseins nicht gerade fördern und wenn es stattfindet, nicht wenige Umstände es erschweren, das Zusammensein der Familie in eine Gelegenheit zum Gebet zu verwandeln. Es ist zweifellos schwer. Es ist aber auch ein Merkmal des christlichen Handelns, vor den Umweltbedingungen nicht zu resignieren, sondern sie zu überwinden; ihnen nicht zu unterliegen, sondern sich über sie zu erheben. Deshalb müssen die Familien, die in Fülle die der christlichen Familie eigene Berufung und Spiritualität leben wollen, alle Anstrengungen machen, um die Kräfte einzudämmen, die das familiäre Beisammensein und das gemeinschaftliche Gebet behindern.

Indem Wir nun diese Ausführungen, die ein Zeugnis für die Sorge und die Wertschätzung dieses Apostolischen Stuhles gegenüber dem Rosenkranz der seligen Jungfrau Maria sind, abschließen, wollen Wir jedoch noch empfehlen, dass bei der Verbreitung dieser so heilsamen Andachtsübung die richtigen Proportionen gewahrt bleiben und man sie nicht mit einer unzeitgemäßen Ausschließlichkeit vorstellt: der Rosenkranz ist ein hervorragendes Gebet, dem gegenüber sich jedoch der Gläubige innerlich frei fühlen soll, indem er vor allem durch seine innere Schönheit dazu geführt wird, ihn in gesammelter Ruhe zu beten. (Marialis Cultus 42ff)

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PAPST JOHANNES XXIII

(1958 – 1963)

„Der Rosenkranz ist der Ruhm der Römischen Kirche … Er nimmt seinen Platz... nach der Messe und den Sakramenten ein.“ Zitiert nach: J. Cirrincione. T. Nelson, The Rosary and the Crisis in the Faith, Tan Books and Publishers.

„Der Rosenkranz ist ein großartiges und universales Gebet für die Bedürfnisse der Kirche, der Völker und der ganzen Welt.“ Ibid.

„Mein Tag muss ein langes Gebet sein, das Gebet ist gleich dem Atem. Ich schlage vor, alle fünfzehn Gesätze des Rosenkranzes, wenn es möglich ist im Gotteshaus vor dem Allerheiligsten Sakrament zu beten.“ Ibid.

„Wir versäumen es niemals, ihn (den Rosenkranz) in seiner Ganzheit (15 Geheimnisse) zu beten.“ Enzyklika Grata Recordatio

„Wir haben verschiedene Male Anlass gehabt, die Geistlichkeit und die Laienschaft zum öffentlichen und privaten Gebet aufzufordern.“ Ibid.

„Wenn ihr alle vereint den Familienrosenkranz betet, werden ihr den Frieden spüren.“ Zitiert nach: J. Cirrincione. T. Nelson, The Rosary and the Crisis in the Faith, Tan Books and Publishers. 

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PAPST PIUS XII

(1939 - 1958)

„Wir zögern nicht, öffentlich zu bestätigen, dass Wir großes Vertrauen in den Heiligen Rosenkranz legen, dass er die Übel unserer Zeit heilt.“ Enzyklika Ingruentium Malorum (15. September 1951), 15.

„Ehrwürdige Brüder, durch euer Bemühen sollte das christliche Volk dahin geführt werden, die Würde, die Kraft und die Vorzüglichkeit des Rosenkranzes zu verstehen.“ Ibid.

„Es gibt keine sicherere Möglichkeit, den Segen Gottes auf die Familie herabzurufen... als das tägliche Beten des Rosenkranzes.“

„Das Heim der christlichen Familie wird wie jenes von Nazaret eine irdische Wohnstätte der Heiligkeit werden und gleichsam ein heiliger Tempel, wo der Heilige Rosenkranz nicht nur das besondere Gebet sein wird, das jeden Tag als Wohlgeruch von Lieblichkeit zum Himmel steigt, sondern er wird auch die wirkungsvollste Schule christlicher Zucht und christlicher Tugend bilden.“ Ibid.

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PAPST PIUS XI

(1922 – 1939)

Der Rosenkranz ist „eine mächtige Waffe, um die Dämonen in die Flucht zu schlagen.“ Enzyklika Ingravescentibus Malis (29. September 1937), 14.

„Könige und Fürsten, die mit dringendsten Tätigkeiten und Angelegenheiten belastet waren, machten es dennoch zu ihrer Pflicht, den Rosenkranz zu beten.“ Ibid, 15

„ Ehrwürdige Brüder, wir haben es ernsthaft für angemessen gehalten, euch und durch euch alle Gläubigen zu ermahnen, diese fromme Übung [des Rosenkranz Betens] auszuführen.“ Ibid 30.

„... Wir ermahnen sie, indem Wir Unser eigenes Beispiel anführen, keinen einzigen Tag vorübergehen zu lassen, ohne den Rosenkranz zu beten, ganz gleich von wie vielen Sorgen und Mühen sie belastet sein mögen.“ Ibid, 29.

„Wir wollen es sehr ernsthaft... dass der Heilige Rosenkranz sowohl in den Kirchen als auch in den Häusern gebetet werden sollte.“ Ibid, 17.

„Die Familienväter und – mütter müssen besonders ihren Kindern ein Beispiel geben, vor allem wenn sie sich bei Sonnenuntergang nach der Arbeit des Tages innerhalb der häuslichen Wände versammeln und den Heiligen Rosenkranz vor dem Bild der Jungfrau mit gebeugten Knien beten.“ Ibid, 28.

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PAPST BENEDIKT XV

(1914 - 1922)

„Das Rosenkranzgebet ist wegen seiner Lobpreisungen, die es anbietet, seiner Lektionen, die es lehrt, seiner Gnaden, die es bewirkt und seiner Siege, die es erringt, vollkommen.“ Msgr Joseph A, Cirrincione and Thomas A. Nelson, The Rosary and the Crisis of Faith,, Tan Books and Publishers,Inc. 34. Siehe auch: 101 Inspirational Stories of the Rosary, Sister Patricia Prostor, OSC, Franciscan Monastery of St Clare, Spokane, Washington. (rosary101.com)

„Der Heiligste Rosenkranz ist ein Gebet, das „am geeignetsten ist, um Frömmigkeit und jegliche Tugend weithin zu fördern.“ Enzyklika Fausto Appetente Die, 11

„Die römischen Päpste haben keinen Gelegenheit vorübergehen lassen, um den Rosenkranz zu empfehlen und haben ihn mit apostolischen Ablässen bereichert.“ Enzyklika Fausto Appetente Die, 11

„Zum Schluss wünschen Wir, dass eine besondere Sorge der Dominikaner die Verbreitung und der häufige Gebrauch des Rosenkranzes unter dem christlichen Volk sein möge. Wir machen diese Ermahnung in diesen unruhigen Zeiten.“ Enzyklika Fausto Appetente Die, 13

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PAPST PIUS X

(1903 - 1914)

 

„Der Rosenkranz ist das schönste und reichste aller Gebete zur Mittlerin der Gnaden. Es ist das Gebet, das am stärksten das Herz der Mutter Gottes berührt. Betet es jeden Tag!“ Siehe: Msgr. J. Cirrincione und T. Nelson, The Rosary and the Crisis in the Faith, Tan Books and Publishers, 34

„Inmitten aller Gebete ist der Rosenkranz das schönste, das an Gnaden reichste und dasjenige, welches am meisten die Heiligste Jungfrau erfreut.“ Zitiert nach: Spiritual Will of St Pius X.

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PAPST LEO XIII

(1878 - 1903)

„Der Rosenkranz ist die großartigste Gebetsform. Er ist das Heilmittel für all unsere Übel, der Ursprung allen Segens. Es gibt keine großartigere Weise des Betens.“ Siehe: Msgr. J. Cirrincione and T. Nelson, The Rosary and the Crisis in the Faith, Tan Books and Publishers, 34.

„Die Formel des Rosenkranzes ist ebenfalls ausgezeichnet für ein gemeinschaftliches Gebet geeignet.“ Enzyklika Piumque Animum, Encyclical, 2.

„... es ist Unser Wunsch, dass er jeden Tag in der Hauptkirche einer jeden Diözese und in den Pfarrkirchen an jedem Feiertag gebetet werden sollte.“ Enzyklika Fidentem Piumque Animum, 2.

„Unser Bedarf an göttlicher Hilfe ist heute genau so groß wie damals, als der große Dominikus den Gebrauch des Rosenkranzes der Maria als Balsam für die Wunden seiner Zeitgenossen einführte.“ Enzyklika Supremi Apostolatus Officio, 7.

„Und dass jener alte Brauch unserer Vorfahren bewahrt oder anders wiederhergestellt werden sollte. demzufolge die christlichen Familien vor einem Bild Unserer Lieben Frau zusammenkommen und abwechselnd den Rosenkranz beten. Enzyklika Fidentem Piumque Animum, 2.

„Wir ermahnen ernsthaft alle Christen, sich dem Beten der frommen Verehrung des Rosenkranzes öffentlich oder privat in ihrem eigenen Haus und ihrer Familie zu widmen und dies unaufhörlich.“ Enzyklika Supremi Apostolatus Officio, 7.

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PAPST GREGOR XVI

(1831 – 1846)

Genehmigte 1832 „den lebenden Rosenkranz,“ bei dem sich fünfzehn Personen zusammenschließen, um jeden Monat den Rosenkranz zu beten. Siehe: 1911encyclopedia.org/Rosary

„Der Rosenkranz ist ein wundertätiges Mittel; das fähigste unter sonstigen Mitteln, um die Sünde zu vernichten und die göttliche Gnade wieder zu erlangen.“

„Wir sind voller Vertrauen, dass dieses Gebet, das so förderlich ist, die Selige Jungfrau allerorten und zu allen Zeiten zu ehren, nicht nur sich immer mehr überall wegen seiner Einfachheit verbreiten wird, sondern auch, weil es durch eine solch enge Verbindung unter jenen, die beten, eindringlicher gemacht wird, wird es am wohlwollendsten von Gott angenommen.“

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PAPST BENEDIKT XIV

(1740 - 1758)

 

Der Hl. Dominik war „der Gestalter, der Verfasser, der Förderer und glanzvollste Prediger dieses bewundernswürdigen und wahrhaft himmlischen Werkzeuges, des Rosenkranzes.“ rosary-center.org/ll49n5.htm

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PAPST BENEDIKT XIII

(1724 - 1730)

 

 

Am 26. März 1726 machte Benedikt XIII die Lehre des Römischen Breviers für die Matutin des Feiertages vom 7. Oktober verpflichtend. Der Text lehrt, dass Maria dem Hl. Dominik das Predigen des Rosenkranzes zu den Leuten empfohlen hat, indem sie ihm zu verstehen gab, dass dieses Gebet ein außergewöhnlich wirksamer Beistand gegen Häresien und Laster sein würde. Zitiert nach: Antonin Danzas, O. P. Etudes sur les temps primitifs de I'Ordre de Saint-Dominique. Paris: Oudin Freres, 1877, IV, 59.

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PAPST INNOZENZ XIII

(1721 - 1724)

 

 

„Der Rosenkranz wurde vom Hl. Dominik eingesetzt, um den Zorn Gottes zu beschwichtigen und die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria zu erflehen.“ Zitiert nach: Leo XIII, Supremi Apostolatus Officio, Encyclical, 5.

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PAPST KLEMENS XI

(1700 - 1721)

 

 

Klemens XI hat „verfügt, dass die Heilige Mutter Gottes jedes Jahr besonders durch ihren Rosenkranz durch die ganze Kirche geehrt werden sollte.“ Zitiert nach: Leo XIII, Supremi Apostolatus Officio, 4

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PAPST INNOZENZ XII

(1691 – 1700)

 

 

Er hat die Rosenkranzverehrung überall in den Ländern des Ostens verbreitet. Siehe: Leo XIII. Enzyklika Adiutricem, 28.

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PAPST PAUL V

(1605 - 1621)

 

„Der Rosenkranz ist ein Schatz der Gnaden.“ zitiert nach: fraternitenotredame.org/Pages/EN_Pages/ChurchTexts/EN_CTx-Pope&HRosary.html

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PAPST GREGOR XIII

(1572 - 1585)

 

Gregor XIII änderte 1573 den Namen des Festes Unserer Lieben Frau vom Siege in das Fest Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz, das am ersten Sonntag im Oktober gefeiert werden sollte.

„Der Rosenkranz ist durch den Hl. Dominik eingesetzt worden, um den Zorn Gottes zu beschwichtigen und um die Fürsprache der Heiligen Jungfrau Maria zu erflehen.“ Zitiert nach: Leo XIII, Enzyklika Supremi Apostolatus Officio. 1.September 1883, 5.

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PAPST GREGOR XII

(1406 - 1415)

 

„Der Rosenkranz ist ein großartiges Werkzeug für die Vernichtung der Sünde, die Wiedergewinnung der Gnade Gottes und das Vorwärtskommen seiner Herrlichkeit.“ Zitiert nach: Sister Patricia Proctor. OSC, 101 inspirational Stories on the Rosary, 102.

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PAPST JULIUS III

(1550 - 1555)

 

 

Der Rosenkranz ist „der Ruhm der Kirche.“ Zitiert nach: Leo XIII, Encyclical on Devotion of the Rosary, Supremi Apostolatus Officio. September 1, 1883, 5.

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PAPST HADRIAN VI

(1522- 1523)

 

 

„Der Rosenkranz ist die Geißel des Teufels.“ Zitiert nach: Sister Patricia Preoctor,OSC, 101 Inspirational Stories on the Rosary, 180.

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PAPST LEO X

(1513 - 1521)

 

 

Der Rosenkranz „wurde eingeführt, um den verderblichen Häretikern und Häresien entgegenzutreten.“ Zitiert nach: XIII, Encyclical on Devotion of the Rosary, Supremi Apostolatus Officio. September 1, 1883, 5.

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PAPST INNOZENZ VIII

(1484 – 1492)

 

 

Papst Innozenz VIII stattete die Rosenkranzbruderschaften mit Privilegien aus.

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SIXTUS IV

(1471 - 1484)

 

 

Als diese Art und Weise des Gebetes „gereichte der Rosenkranz Gott und der Seligen Jungfrau zur Ehre und war gut geeignet, um drohenden Gefahren vorzubeugen.“ Zitiert nach: Leo XIII, Supremi Apostolatus Officio, 5.

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PAPST EUGEN IV

(1431 – 1447)

 

 

Durch die Konstitution Advesperascente hat er die Verehrung des Rosenkranzes überall in den Ländern des Ostens verbreitet.

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PAPST GREGOR XI

(1370 - 1378)

 

„Der Rosenkranz ist dieses großartige Mittel, um die Sünde zu vernichten, und die Gnade wieder zu erlangen.“ Zitiert nach:
fraternitenotredame.org/Pages/EN_Pages/ChurchTexts/EN_CTx-Pope&HRosary.html

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PAPST BENEDIKT XII

(1334 - 1342)

 

„Der Rosenkranz ist ein überlegenes Heilmittel gegen Irrtümer und Laster.“ Zitiert nach:
fraternitenotredame.org/Pages/EN_Pages/ChurchTexts/EN_CTx-Pope&HRosary.html

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PAPST URBAN IV

(1261 - 1264)

„Jeden Tag erwirkt der Rosenkranz neuen Aufschwung für den christlichen Glauben.“ (1264) Zitiert nach:
fraternitenotredame.org/Pages/EN_Pages/ChurchTexts/EN_CTx-Pope&HRosary.html

„Es gibt einen frommen Ritus, der, um gegen die Gefahren geschützt zu sein, die die Welt bedrohen, darin besteht, das Ave Maria so oft wie die Psalmen Davids zu beten, während man vor jedem Gesätz das Vater unser betet... Durch unsere apostolische Autorität bewilligen wir diesen Psalter der Jungfrau.“Zitiert nach: Leo XIII. Enzyklika Supremi Apostolatus Officio, 1883, 5.

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