DIE FREUDENREICHEN GEHEIMNISSE  

 

 

DIE VERKÜNDIGUNG

Bei der Verkündigung antwortete Maria mit dem Gehorsam des Glaubens, dass sie durch die Kraft des Heiligen Geistes „den Sohn des Allerhöchsten“ gebären würde, ohne einen Mann zu erkennen. Sie war davon überzeugt, dass bei Gott nichts unmöglich sein wird: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe, wie du es gesagt hast.“ Indem sie ihre Zustimmung zum Wort Gottes gibt, wird Maria die Mutter Jesu. Indem sie sich ganz und gar dem göttlichen Willen für die Erlösung übereignet, gibt sie sich, frei von jeglicher Sünde, völlig der Person und dem Werk ihres Sohnes hin; auf diese Weise dient sie dem Geheimnis der Erlösung mit ihm und abhängig von ihm.

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DIE HEIMSUCHUNG

In den Evangelien „die Mutter Jesu“ genannt, wird Maria von Elisabet auf Veranlassung des Geistes und sogar noch vor der Geburt ihres Sohnes als „die Mutter meines Herrn“ gepriesen. . Tatsächlich war der, den sie vom Heiligen Geist als Mensch empfangen hatte, der wahrhaft ihr Sohn dem Fleische nach wurde, niemand anderes als der ewige Sohn des Vaters, die zweite Person der Heiligen Dreifaltigkeit. Deshalb bekennt die Kirche, dass Maria wahrhaft die „Mutter Gottes“ (Theotokos) ist.

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DIE GEBURT DES HERRN

Und das Wort ist Fleisch geworden, so dass wir dadurch die Liebe Gottes erfahren können: “Daran ist erschienen die Liebe Gottes gegen uns, daß Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt, daß wir durch ihn leben sollen” (1 Jo 4,9). “Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben” (Jo 3,16).

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DIE DARBRINGUNG IM TEMPEL

Die Darbringung Jesu im Tempel zeigt ihn als Erstgeborenen, der dem Herrn gehört. Ganz Israel erwartet mit Simeon und Anna diese Begegnung mit dem Erlöser - der Name, der diesem Ereignis in der byzantinischen Tradition gegeben wird. Jesus wir nicht nur als der lang erwartete Messias anerkannt, das „Licht für die Völker“ und die „Herrlichkeit Israels,“ sondern auch als „ein Zeichen, dem widersprochen wird.“ Das Schwert der Schmerzen, das für Maria vorhergesagt wird, kündigt das vollkommene und einzigartige Opfer am Kreuz an für unsere Erlösung, die Gott „in der Gegenwart aller Völker vorbereitet“ hat.

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DAS WIEDERFINDEN IM TEMPEL

Das Wiederfinden von Jesus im Tempel ist das einzige Ereignis, das das Stillschweigen der Evangelien über die verborgenen Jahre Jesu bricht. Hier lässt uns Jesus einen Blick tun auf das Geheimnis seiner vollkommenen Weihe für eine Sendung, die aus seiner göttlichen Sohnschaft fließt: „Habt ihr nicht gewusst, dass ich im Hause meines Vaters sein muss?“ Maria und Josef verstanden diese Worte nicht, aber sie nehmen sie gläubig an. Maria „bewahrte all diese Dinge in ihrem Herzen“ während der Jahre, in denen Jesus in der Stille seines einfachen Lebens verborgen blieb.

 

 

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